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Rückblick

05.12.2019

FV Illertissen vor der Winterpause: So viel Pech kann man kaum haben

Manuel Strahler erwischte es schon im August im Heimspiel gegen Türkgücü München. Nach der Verletzung des Kapitäns musste die Abwehr immer wieder umgebaut werden.
Bild: Furthmair

Der FVI hat das Fußballjahr mit vier Niederlagen beendet und muss den Blick nach unten richten. Aber es gibt Hoffnung auf Besserung. Ein Rückblick.

Der Ausklang des Jahres hätte für den FV Illertissen nicht schlechter laufen können in der bayerischen Fußball-Regionalliga. In den letzten vier Spielen setzte es gegen den TSV Buchbach (0:2), FC Augsburg II (1:3), 1860 Rosenheim (0:1) und FC Nürnberg II (1:4) vier Niederlagen. Der FVI überwintert deswegen auf Tabellenplatz elf und ist noch längst nicht aller Abstiegssorgen ledig. Ein Rückblick auf den ersten Teil der Saison:

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Ein Novum bildete der Saisonauftakt für den FV Illertissen, denn er hatte vom bayerischen Fußballverband (BFV) den Zuschlag für das Eröffnungsspiel bekommen. Die Bedeutung dieser Veranstaltung wurde durch den Besuch des damals amtierenden DFB-Präsidenten Dr. Rainer Koch unterstrichen. Knapp 2000 Zuschauer verfolgten das Rahmenprogramm und das anschließende Derby des FV Illertissen gegen den FC Memmingen. Es endete mit einem 2:0 für den FVI, Yannick Glessing und Marco Hahn erzielten die Tore. Das machte Hoffnung auf mehr, doch von den anschließenden drei Heimspielen in Folge konnte nur noch eines (5:3 gegen Rosenheim) gewonnen werden. Dem TSV Buchbach und dem 1. FC Nürnberg musste man beim 0:1 und 0:3 die Punkte überlassen. Auch in den darauffolgenden fünf Spielen gab es keinen Sieg mehr.

Allerdings konnte sich die Mannschaft dann festigen, machte dank einer Serie einen Sprung ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle. In sechs Spielen gab es nur noch eine Niederlage, aber vier Siege und ein Unentschieden.

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Derzeit belegen die Illertisser den elften Tabellenplatz und müssen den Blick nach unten richten. Wegen einer schlimmen Verletzungsserie musste zeitweise nahezu eine ganze Mannschaft ersetzt werden. In den letzten sieben Spielen des Jahres gab es nur noch einen Sieg (3:1 gegen Garching). Zuletzt stand eine reine U23 auf dem Platz. Die jungen Spieler enttäuschten zwar keineswegs, mussten aber doch Lehrgeld bezahlen.

Er ist mit 23 Feldspielern und drei Torhütern durchaus gut bestückt, worüber man im Verein während der dramatischen Verletzungsserie froh war. Mit Marius Wegmann und Kai Luibrand vom SSV Ulm 1846 Fußball waren Spieler mit Drittliga-Erfahrung hinzugekommen, aber auch Akteure aus unteren Ligen, aus der eigenen zweiten Mannschaft und der eigenen Jugend. Der bosnische Ex-Profi Stefan Baric konnte die Erwartungen noch nicht erfüllen, hatte aber ebenfalls großes Verletzungspech. Seit seinem Muskelbündelriss beim Pokalspiel in Memmingen am 10. September konnte er nicht mehr eingesetzt werden.

Die Mannschaft konnte sich eigentlich nie einspielen. Nach der schlimmen Knieverletzung von Kapitän Manuel Strahler musste die Abwehr immer wieder umgebaut werden. Seine vier Stellvertreter Marco Hahn, Sebastian Enderle, Stanislaw Herzel und Antonio Pangallo fielen anschließend ebenfalls aus. Wie ein roter Faden zog sich zudem das Problem durch die Saison, dass die Mannschaft sich zwar immer wieder gute Tormöglichkeiten erspielte, diese aber viel zu oft vergab.

Die lange Winterpause – das nächste Pflichtspiel findet erst am 7. März des kommenden Jahres gegen die Spvgg Bayreuth statt – lässt hoffen, dass bis dahin ein Großteil der Verletzten nach diversen Operationen wieder einsatzfähig ist. Dann gilt es, möglichst schnell die magische Grenze von 40 Zählern zu erreichen.

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