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Kreisliga B Iller

22.09.2019

FV Weißenhorn macht hinten dicht und trifft vorne

Es wurde durchaus auch gefährlich vor dem FVW-Tor. Aber Tobias Junker hielt mit Hilfe seiner Mannschaftskameraden seinen Kasten sauber.
Bild: Margit Kühner

Beim Sieg im Verfolgerduell des FV Weißenhorn gegen den FV Bellenberg fallen drei Tore nach Standardsituationen.

Der FV Weißenhorn entschied das Verfolgerduell der Fußball-Kreisliga B Iller beim FV Bellenberg deutlich mit 4:0 für sich. Damit verteidigten die Fuggerstädter den zweiten Tabellenplatz und bleiben dem Primus TSV Buch II auf den Fersen. Die hoch eingeschätzten Bellenberger folgen mit deutlichem Abstand erst auf Platz fünf.

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Der Erfolg Fuggerstädter geht auch in dieser Deutlichkeit voll und ganz in Ordnung. Das sah auch der Bellenberger Trainer Roland Jegg so: „Daran gibt es nicht dran zu rütteln. Das war nicht unser Tag.“ Während die Partie zu Beginn des ersten Durchgangs noch recht ausgeglichen war und sich Chancen auf beiden Seiten ergaben, schlugen die Weißenhorner kurz vor dem Seitenwechsel eiskalt in Form eines von Johannes Raber direkt verwandelten Freistoßes zu (39.). Bis dahin hatten sich bereits Möglichkeiten für Weißenhorn durch Raber (8.) und Tim Räpple (26.) sowie für die Bellenberger Dusan Stojanovic (13.) und Sebastian Foliak (20.) ergeben. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Stojanovic die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch er scheiterte mit seinem Kopfball an FVW-Keeper Tobias Junker (43.). Diese Phase sieht Jegg auch als Knackpunkt der Partie: „In der ersten Hälfte hätten wir auf jeden Fall ein Tor machen müssen. So aber haben wir gleich nach dem Seitenwechsel eins bekommen und waren dann quasi ausgeknockt.“

FV Weißenhorn macht hinten dicht und trifft vorne

Kreisliga B Iller: FV Weißenhorn besiegt FV Bellenberg

Die von ihm angesprochene Szene spielte sich in der 47. Minute ab, als Dominik Gaiser den Ball nach einem Freistoß von Jens Ritter den Ball zum 2:0 über die Linie drückte. Nur vier Minuten danach hätte der eingewechselte Carlo Kühner für die endgültige Entscheidung sorgen müssen, als er drei Meter vor dem leeren Tor per Kopf an der Querlatte scheiterte.Das hätte sich nur kurz danach rächen können, aber Armin Sassmann schoss knapp am langen Eck vorbei (54.). Auf der Gegenseite entschärfte Bellenbergs Torhüter Markus Rauscher einen Kopfball von Kühner (63.).

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Bei der nächsten Aktion stand wieder sein Kollege Junker im Brennpunkt, als er in höchster Not gegen Sassmann klärte (67.). Tim Räpple sorgte dann mit dem 3:0 nach einem schönen Solo für doe endgültige Entscheidung (73.). Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Jens Ritter mit einem abgefälschten Freistoß (89.). Jegg zog ein bitteres Fazit: „Wir haben Lehrgeld gezahlt. Drei Gegentore fielen nach Standardsituationen.“ (wgo)

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