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Amateur-Fußball

25.11.2020

Im Fußball soll es im Frühjahr mit den November-Spielen weiter gehen

Für die Amateurfußballer hat wegen Corona die Winterpause begonnen.
Foto: Benedikt Siegert

Im Amateurfußball ändern sich wegen Corona die Spielpläne. Noch eine Saison ohne Absteiger wird es nicht geben

Verlängerung des Corona-Lockdowns bis kurz vor Weihnachten, bis mindestens dahin also auch kein Amateursport, die Fußballer sind sogar definitiv bis Anfang März in der Winterpause. Die Beschlüsse der Politik samt der daraus resultierenden Konsequenzen kamen alles andere als überraschend, über Lösungsmöglichkeiten kann man sich also zumindest Gedanken machen. Manfred Merkle, der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Donau/Iller, hat das natürlich getan und sich auch mit seinen Vorstandskollegen aus dem württembergischen Verband besprochen. Das erste Ergebnis: Es gibt wohl Änderungen bei den Spielplänen.

Sollte die Pandemie tatsächlich eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs Anfang März zulassen, dann werden voraussichtlich nicht die an diesem Termin ursprünglich angesetzten Partien ausgetragen. Stattdessen wird die Saison dort fortgesetzt, wo sie vor etwa vier Wochen abgebrochen wurde. Also mit den Spielen vom ersten November-Wochenende. Es folgen die restlichen noch in diesem Jahr an- und wieder abgesetzten Partien, dann erst kommt das für den Frühling vorgesehene Programm.

Im Fußballbezirk Donau/Iller soll zumindest die Vorrunde abgeschlossen werden

Der Hintergrund dieser Änderung ist klar: Wenigstens die Vorrundenspiele sollen in den Amateur-Fußballigen über die Bühne gebracht werden, auf dieser Grundlage könnte dann eine einigermaßen aussagekräftige und faire Abschlusstabelle erstellt werden. Dazu soll allerdings auch ein möglichst großer Teil der Rückrunde gespielt werden. Merkle kündigt an: „Was man spielen kann, das spielen wir.“ Der Bezirkschef ist zuversichtlich, dass die Saison in den Kreisligen A und B regulär zu Ende geht. Größere Probleme sieht er in der Bezirksliga. Weil es in der vergangenen und im Frühjahr abgebrochenen Saison keine Absteiger gab, spielen jetzt 18 Mannschaften im Bezirks-Oberhaus. Das bedeutet 34 Spieltage, einige Vereine wie der SV Thalfingen haben erst sechs Partien absolviert – der Rest müsste komplett im neuen Jahr gestemmt werden. Schwer vorstellbar, dass das selbst mit englischen Wochen und einer Verlängerung der Saison in den Juli hinein zu schaffen ist.

So einfach wie beim letzten Mal wird die Sache mit dem Klassenerhalt zudem für die Amateur-Fußballer in dieser Saison nicht. Einen erneuten Verzicht auf Absteiger und damit eine Bezirksliga mit mehr als 20 Mannschaften schließt Merkle aus: „Es gibt viele Unwägbarkeiten und wir wissen nicht, was alles noch passiert – aber das wird es nicht noch einmal geben.“

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