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Turnen

27.10.2017

Pfuhl vor der Neuauflage des Showdowns

Auf den Litauer Tomas Kuzmickas wird es im Zweitliga-Gipfeltreffen der Turner ganz besonders ankommen.
Bild: Horst Hörger

Im Gipfeltreffen mit Singen wird vermutlich der Titel vergeben

Der TSV Pfuhl und Singen haben sich schon in der vergangenen Saison ein Kopf-an-Kopf-Duell um die Meisterschaft in der Zweiten Bundesliga Süd der Turner geliefert. Am Ende waren beide Mannschaften punktgleich und lagen auch in den Gerätewertungen gleichauf, den Ausschlag für die Riege vom Bodensee gab letztlich der knapp gewonnene Direktvergleich. Den können und wollen sich die Pfuhler diesmal im direkten Duell in eigener Halle am Samstag (18 Uhr) sichern. Die Vorentscheidung um den Titel und die Teilnahme am Aufstiegswettkampf zur Ersten Bundesliga im Dezember in Schwäbisch Gmünd wäre damit gefallen.

Diesmal will sich Pfuhl für diesen Showdown qualifizieren, nachdem Singen zuletzt an Heilbronn gescheitert ist. Aber die Turner um Trainer Rolandas Zaksauskas wissen, wie schwer die Aufgabe gegen den Konkurrenten vom Bodensee wird. Allrounder Linus Mikschl sagt: „Das wird unsere bisher größte Herausforderung.“ Als besondere Stärken von Singen gelten das Pauschenpferd, Sprung und Barren. Aber auch an den anderen Geräten können die Hegauer mit ihren stärksten Turnern Yevgen Yudenkov, Tim Leitenmaier und Christian Dehm durchaus punkten. Der Pfuhler Trainer Rolandas Zaksauskas verspricht trotzdem: „Wir sind hoch motiviert und bereit, uns auf höchstem Niveau mit den Singenern zu messen.“

Schließlich haben auch die Pfuhler im bisherigen Saisonverlauf durchaus überzeugt. Gerade einmal vier Gerätewertungen gaben sie ab und stehen damit verdient an der Tabellenspitze. Mannschaftsführer Benjamin van Aken beschreibt die Stimmung vor dem Duell der noch ungeschlagenen Teams: „Unser Saisonziel war es zu den Top-Drei zu gehören. Aber die Tabellenführung wollen wir nicht so einfach hergeben.“

Den Pfuhlern steht dabei der komplette Kader zur Verfügung. Vor allem auf den Top-Scorer Tomas Kuzmickas wird es am Samstag ankommen. Der Litauer hat sich aber bereits in der kompletten zweiten Saisonhälfte in großartiger Form gezeigt.

Am anderen Ende der Tabelle hat sich der SSV Ulm 1846 eingerichtet: Bisher vier Wettkämpfe und noch kein Sieg. Einer muss aber her, um den Klassenerhalt zu schaffen. An diesem Samstag (17 Uhr) wird das am Kuhberg gegen die TG Allgäu schwer, am letzten Wettkampftag gegen die Pfuhler vermutlich unmöglich. Das Ulmer Schicksal wird sich somit vermutlich im Kellerduell mit dem ebenfalls noch sieglosen TV Herbolzheim am 11. November entscheiden.

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