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Kreisliga-Topspiel

03.09.2018

SV Oberroth muss gegen Au nachjustieren

Roland Jegg, Trainer des SV Oberroth, gibt seinen Spielern Anweisungen. Doch gegen Tabellenführer Au half das wenig.
Bild: Margit Kühner

Tabellenführer Au zeigt dem SVO, wo es noch hapert

Mit einem souveränen 3:0-Erfolg beim SV Oberroth hat die SpVgg Au die Tabellenführung der Fußball-Kreisliga A Iller verteidigt. Ein Sieg, der auch in dieser Deutlichkeit dem Spielverlauf entsprach. Darüber waren sich im Anschluss auch beide Trainer einig. SVO-Coach Roland Jegg meinte: „Die Niederlage für uns geht voll in Ordnung. Die Auer waren heute das bessere Team.“ Sein Gegenüber Reinhard Princz schlug in die gleiche Kerbe: „An der Rechtmäßigkeit gibt es keinen Zweifel. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“

Die erste Viertelstunde war von beiderseitigem Abtasten geprägt und bot weder hüben wie drüben etwas Aufregendes. Doch so langsam kam die Angriffsmaschinerie der Gäste in Gang. Zunächst ergaben sich die Möglichkeiten allerdings nur nach Standardsituationen. Kai Reinert prüfte SVO-Keeper Daniel Langner ausnahmsweise aus der Distanz (28.).

SpVgg Au gewinnt gegen SV Oberroth

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In dieser Phase waren die Auer am Drücker und ließen einen Angriff nach dem anderen auf die Heimelf zurollen. Ein ums andere Mal stand Langner im Brennpunkt des Geschehens und machte seine Sache ausgezeichnet. In der 39. Minute klärte er per Fußabwehr erneut gegen Steck. Kurz darauf musste er sich aber geschlagen geben. Kai Reinert traf zum hochverdienten 1:0 für die Gäste (42.).

Nach dem Seitenwechsel war die SpVgg bemüht, so schnell wie möglich den Sack zuzumachen. Dies gelang auch in der 59. Minute, als Nomodon Drammeh das Leder per Kopf in die Maschen drückte. Die einzige nennenswerte Oberrother Angriffsaktion der Einheimischen vergab Michael Marz nach einem Eckball (67.). Kurz vor dem Spielende krönte Kai Reinert mit seinem zweiten Treffer zum 3:0-Endstand seine gute Leistung (81.).

Letztlich hatten die personell arg gebeutelten Gastgeber der geballten Offensivkraft und Qualität nichts entgegen zu setzten. Für Jegg zählte heute auch noch ein weiterer Aspekt: „Es war heute auch wichtig, dass wir immer versucht haben dagegen zu halten und nach dem klaren Spielverlauf nicht den Kopf in Sand gesteckt haben. Das zeugt von Moral.“ (wgo)

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