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Bezirksliga Donau/Iller

14.09.2019

Thalfingens Trainer ärgert sich über die Urlaubsplanung seiner Spieler

Beim letzten Liga-Duell zwischen Thalfingen und Burlafingen (2:1) musste SVT-Trainer Laurino Di Mobile (links) die gegnerischen Spieler trösten.

Am Wochenende spielt der SV Thalfingen gegen den FC Burlafingen. Der FCB übernimmt die vermeintliche Favoritenrolle.

Während der FC Burlafingen einen überraschend starken Start in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga Donau/Iller hingelegt hat, dürfte die Ausbeute beim SV Thalfingen nach den bisherigen fünf Spieltagen gerne rosiger sein. Am Sonntag (15 Uhr) treten die beiden Vereine in Thalfingen zum Derby an. SVT-Coach Laurino Di Nobile gibt sich nach den Auftaktspielen mittelmäßig verstimmt und macht daraus auch keinen großen Hehl. „Ich bin schon einigermaßen angepisst“, bemüht er den undiplomatischen Umgangston „Süd“. Grund für seinen Ärger ist vor allem die Urlaubsplanung einiger seiner Kicker. „Heute geht man als Spieler wohl zu anderen Zeitpunkten in den Urlaub als früher. Auch durch ein paar Verletzte pfeifen wir gerade aus dem letzten Loch“, hadert er. Dabei hatte seine Truppe eine gute Vorbereitung absolviert und dies auch in den Auftritten im Stadtpokal belegt. Positiv stimmt ihn allerdings wieder, dass auch diese Urlaubsphase irgendwann zu Ende gehen wird. „Bei uns ging es zweieinhalb Jahre steil bergauf. Jetzt haben wir für ein paar Wochen einen Hänger.“ Seine Aussage wurde auch am Donnerstag durch die 0:1-Pokalpleite gegen den SV Lonsee belegt.

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Auch interessant: So lief die dritte Runde des Bezirkspokals Donau/Iller.

Dass aber die derzeitige Schwächephase automatisch den bärenstark gestarteten FC Burlafingen in die Position des Favoriten befördern würde, verneint Di Nobile: „In einem Derby ist grundsätzlich immer alles möglich und ganz so blind sind wir dann doch auch nicht.“ Er geht von einem guten und spannenden Spiel aus.

Thalfingens Trainer ärgert sich über die Urlaubsplanung seiner Spieler

Bezirksliga Donau/Iller: SV Thalfingen trifft auf den FC Burlafingen

Burlafingens neuer Spielertrainer Florian Peruzzi wehrt sich nur halbseiden gegen die vermeintliche Favoritenrolle. „Ich denke, dass in diesem Jahr jeder jeden schlagen kann. Sollten wir aber für das Derby in der Favoritenrolle sein, dann nehmen wir das eben an.“ Mit dieser Aussage belegt er seine persönliche Grundphilosophie: „Ich gehe in jedes Spiel mit breiter Brust und will selbstbewusst auftreten.“ Seine Mannschaft habe diese Einstellung übernommen. Alleine darin sei der Grund des aktuellen Höhenflugs allerdings nicht zu finden. Er berichtet von der „tollen Entwicklung“, die seine Truppe in den vergangenen acht Wochen genommen hat, vor allem in taktischer Hinsicht. „Wir haben ein paar Stellschrauben gefunden, die justiert und jetzt funktioniert vieles“, erklärt er. Allerdings glaubt auch er, dass die aktuelle Tabellensituation nur eine Momentaufnahme sein wird. „Die Liga ist dieses Jahr sehr ausgeglichen. Wir wollen nichts mit dem Abstieg zu tun haben und im gesicherten Mittelfeld landen. Das Potenzial dafür ist da.“

Zeitgleich empfängt der Aufsteiger aus Aufheim den SV Tiefenbach. Der SV Obenhausen muss in Staig antreten. (mis)

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