Pendlerinnen und Pendler rund um Ulm mussten am Dienstagmorgen, 11. Oktober, besonders viel Geduld aufbringen: Auf der Zugstrecke zwischen Stuttgart und München kam es zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden und Zugausfällen. Fernverkehrszüge haben den Ulmer Hauptbahnhof zeitweise gar nicht mehr angefahren. Auch der Augsburger Hauptbahnhof war zum Teil betroffen.
Wie die Deutsche Bahn gegen kurz vor 8 Uhr über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, sei eine Oberleitungsstörung bei Ulm-Örlingen auf der Strecke zwischen Ulm und Geislingen der Grund. Die Störung trat wohl bereits gegen 7.30 Uhr auf. Die Strecke zwischen Ulm und Stuttgart wurde daraufhin gesperrt. Züge wurden umgeleitet. Zwischen Ulm und Geislingen sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden.
Gegen 9.30 Uhr gab die Bahn über Twitter zwar Entwarnung. Die Reparatur der Oberleitung sei abgeschlossen, heißt es dort. Jedoch kam es im Nachgang weiter zu massiven Verspätungen und Teilausfällen von Zügen.
Störung im Zugverkehr bei Ulm: Diese Verbindungen waren betroffen
Von der Störung bei Ulm betroffen waren unter anderem folgende Zugverbindungen:
- ICE-Züge der Verbindung Berlin – Frankfurt (M) – Stuttgart – München werden zwischen Stuttgart und Augsburg umgeleitet und erhalten eine Verspätung von etwa 60 Minuten. Der Halt in Ulm entfällt.
- ICE-Züge der Verbindung Hamburg – Köln – Frankfurt (M) – Stuttgart – München werden zwischen Stuttgart und Augsburg umgeleitet und erhalten eine Verspätung von etwa 60 Minuten. Der Halt in Ulm entfällt.
- IC/EC-Züge der Verbindung Karlsruhe/Frankfurt(M) – Stuttgart – München – Österreich fallen zwischen Stuttgart und München aus.
- IC-Züge der Verbindung Dortmund – Köln – Frankfurt(M) – Mannheim – Oberstdorf/Innsbruck fallen zwischen Stuttgart und Oberstdorf beziehungsweise Innsbruck aus.
Reisende wurden von der Bahn gebeten, auf den Nahverkehr umzusteigen. (krom)