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  3. Ulm: Der Tag, an dem die Nazis in Ulm Bücher anzündeten

Ulm
15.07.2023

Der Tag, an dem die Nazis in Ulm Bücher anzündeten

Am 10. Mai 1933 hatten nationalsozialistische Studentinnen und Studenten in Berlin Bücher verbrannt. Von der Aktion in Ulm am 15. Juli des Jahres sind keine Bilder überliefert.
Foto: dpa (Archivfoto)

Plus Am 15. Juli 1933 zündeten Nationalsozialisten auf dem Münsterplatz einen "großen Haufen" Bücher an – Monate später als in anderen Städten. Was in Ulm geschah.

In deutschen Hochschulstädten brannten am 10. Mai 1933 Bücher verfemter Autorinnen und Autoren, ins Feuer geworfen von Studenten, Hochschullehrern und Mitgliedern nationalsozialistischer Parteiorgane. Ulm war 1933 keine Universitätsstadt, es gab keine Studentenverbindungen, die an anderen Orten solche Aktionen organisiert hatten. Dennoch brannte 1933 auch auf dem Münsterplatz "ein großer Haufen" Bücher verfemter Schriftstellerinnen und Schriftsteller – wenngleich verspätet, am 15. Juli, vor genau 90 Jahren.

Es war ein Samstag. Ein Samstag, dessen Geschehnisse nicht in Ulmer Ratsprotokollen auftauchen, und zu dem es kaum Literatur gibt. Dennoch existieren durch damalige Tageszeitungen schriftliche Zeugnisse dessen, was am Abend jenes Tages auf dem Münsterplatz geschah: "Jugend im neuen Geist – Schmutz und Schund im Feuer" betitelte das Ulmer Tagblatt seinen Aufmacher im Lokalteil, der am Montag, dem 17. Juli erschien, und der die Verbrennung von Literatur im Scheiterhaufen feierte. Auch der "Ulmer Sturm" beschrieb das Ereignis, zu dem in Ulm die Initiative von der Hitlerjugend und von lokalen nationalsozialistischen Akteuren ausgegangen war. Das Fanal war zugleich ein Aufnahmeritual für zwei Gruppen, die an diesem Tag in NS-Organisationen eintraten: ein Schüler-Bibelkreis der evangelischen Jugend, der laut dem Kirchenhistoriker Eberhard Mayer schon vor 1933 eine gewisse Empfänglichkeit für völkisches Gedankengut gezeigt hatte, und die örtliche Scharnhorst-Jugend traten an jenem Abend um 20 Uhr vor der Zeughaus-Kaserne in die Hitlerjugend ein. Danach ging der Zug von etwa 800 Jugendlichen nicht auf direktem Wege, sondern durch die Straßen und Gassen der Ulmer Innenstadt zum Münsterplatz, auf dem sich etwa 6000 Menschen versammelt hatten.

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