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Neuburg

26.08.2020

Ab Donnerstag kontrolliert die Polizei auf der A9

Auf der Autobahn A9 südlich von Ingolstadt kontrolliert ab Donnerstag die Polizei, ob die Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit einhalten.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Ab Donnerstag wird die Verkehrspolizei im Bereich der Baustelle auf der A9 Geschwindigkeitsmessungen vornehmen.

Ab Donnerstag, 27. August, wird die Verkehrspolizei Ingolstadt im Bereich der Baustelle auf der A9 zwischen dem Autobahndreieck Holledau und der Anschlussstelle Langenbruck regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durchführen. Zum Einsatz kommen sollen hier mobile Messfahrzeuge sowie ein teilstationäres Anhänger-Messsystem (Enforcement-Trailer).

Prinzipiell wird der Verkehr in beide Fahrtrichtungen gemessen. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Bereich der Baustelle liegen im zweispurigen Bereich grundsätzlich bei 60 und im dreispurigen Bereich grundsätzlich bei 80 Stundenkilometern.

Der Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen gemessen

Nach wie vor ist zu schnelles Fahren eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sind die Unfallzahlen seit Beginn der Baumaßnahmen auf der A9 am 18. November 2019 um knapp 92 Prozent gestiegen (von insgesamt 145 Verkehrsunfällen auf 278). Somit hat sich das Unfallaufkommen seit Einrichtung der Baustelle in etwa verdoppelt, teilt die Polizei mit.

Hauptsächlich betrifft der Anstieg Unfälle mit Sachschaden. Tödliche Verkehrsunfälle hat es in keinem der beiden Vergleichszeiträume gegeben und die Unfälle mit Personenschäden sind um rund zehn Prozent gesunken, heißt es in einer Pressemitteilung. Dies ist sicher auch auf die bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen zurückzuführen. Die aktuell häufigsten Unfallursachen sind: Auffahren auf das vorausfahrende Fahrzeug, verursacht durch Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes, nicht angepasste Geschwindigkeit und Zusammenstöße mit den seitlich in gleicher Richtung fahrenden Fahrzeugen beim Überholen und Nebeneinanderfahren.

Die Zahl der Unfälle auf der A9 hat sich erhöht

In erster Linie sollen die öffentlichkeitswirksam durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen eine präventive Wirkung erzielen und bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern das Gefahrenbewusstsein bezüglich überhöhter Geschwindigkeit stärken, heißt es aus der Pressestelle. Daneben sollen auch verkehrsgefährdende Raser ausgemacht und mit empfindlichen Bußgeldern und Fahrverboten belegt werden. Nicht zuletzt dienen die Geschwindigkeitsbeschränkungen auch der Sicherheit und dem Schutz der in der Baustelle beschäftigten Arbeiterinnen und Arbeiter.

Die Erfahrungen regelmäßig durchgeführter Schwerpunktaktionen zeigen, dass die Kontrollen durchaus positive Auswirkungen auf die Verkehrsteilnehmer haben und demzufolge die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten geringer sind. (nr)

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