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30.03.2020

Am Telefon zum Oberst befördert

Töchter Elisabeth und Ulrike und Frau Kathrin (v.r.) gratulierten Gordon Schnitger zuerst.
Bild: Geschwader

Wegen Corona erhielt Gordon Schnitger keinen Handschlag

Auch vor der Bundeswehr macht das Coronavirus nicht Halt. Deshalb wurde ein Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 erstmals nicht persönlich und durch Handschlag, sondern telefonisch befördert.

Oberstleutnant Gordon Schnitger hatte zum 10. Dezember 2019 den Luftwaffenverband als Kommodore übernommen. Damit war nicht automatisch die Beförderung in den nächsthöheren Dienstgrad verbunden. Jetzt, drei Monate später, war es aber soweit. Der Stabsoffizier erhielt seine Beförderungsurkunde zum Oberst und darf mit sofortiger Wirkung die neuen Schulterklappen tragen. Beförderungen auf dieser Ebene spricht normalerweise der Inspekteur der Luftwaffe persönlich aus. Schnitger hätte dazu in die Bundeshauptstadt reisen müssen. Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen übermittelte dann Generalleutnant Ingo Gerhartz die gute Nachricht per Telefon ans Geschwader. „Kommodore eines fliegenden Verbandes zu sein, dazu hier in Neuburg, ist die beste Verwendung, die man in der Luftwaffe bekommen kann“, sagte der neue Luftwaffenoberst. (nr)

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