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Amtsgericht
16.01.2020

Kaminkehrer schludert, Dach brennt

Ein Schornsteinfeger aus dem Landkreis übersah bei einer Kontrolle den zu niedrigen Kamin eines Wohnhauses. Deshalb fing der Dachstuhl Feuer

Eigentlich gehört die sogenannte Feuerstättenschau zur Routine im Arbeitsalltag eines Kaminkehrers. Dabei wird der Zustand von Kamin und Schornstein auf Mängel überprüft. Gibt es nichts zu beanstanden, wird der Anlage ein ordnungsgemäßer Zustand bescheinigt. „Alles in Ordnung“ urteilte auch ein Kaminkehrermeister aus der Region bei der routinemäßigen Feuerstättenschau in einem Wohnhaus im Osten des Landkreises. Der betreffende Kamin unterschritt allerdings die vorgegebenen 40 Zentimeter Mindestabstand zum Dachfirst deutlich. An einem windigen Tag im Oktober vergangenen Jahres fing der Dachstuhl Feuer – ausgelöst durch Funken aus dem Kamin. Der Brand breitete sich aus und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Schaden von 15.000 Euro. Der zuständige Kaminkehrer musste sich nun am Mittwoch vor dem Neuburger Amtsgericht wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung verantworten.

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