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16.04.2015

Ausschuss verteilt Zuschüsse

Gegenstimmen bei den Dorfhelferinnen

Trotz Diskussionen im Finanzausschuss der Stadt bleibt es dabei: Alle beantragten Gelder finden ungekürzt ihre Abnehmer. Doch auf uneingeschränkte Zustimmung trafen nur wenige Anträge.

Das alte Sportheim wird abgerissen. Stattdessen sollen drei Fertiggaragen die Fläche füllen. Sie dienen dem Sportclub später als Stauraum für Trikots, Bälle, sämtliche Gegenstände eben, die für den Spielbetrieb vonnöten sind. Rund 38600 Euro wird dem SC Ried der Abriss und der Neubau kosten. Daran wird sich die Stadt mit den üblichen 10 Prozent – höchstens 4000 Euro – beteiligen. Trotz des Einwands der Stadträtin Elfriede Müller ( CSU), dass Fertiggaragen unansehnlich seien, stimmt der Ausschuss geschlossen zu.

Unterstützen die Dorfhelferinnen auch im Stadtgebiet landwirtschaftliche Familien, oder spielt sich die Hilfe auf dem Land ab? Die Frage sorgt für eine Diskussion im Finanzausschuss. Der Grund: Der Landkreis hat bereits im Jahr 2012 die Bezuschussung gestrichen. Während die Stadt zuletzt 1150 Euro an die „Katholischen Dorfhelferinnen & Betriebshelfer“ (KDBH) gezahlt hat. Aus den Unterlagen der KDBH geht hervor, dass die Hilfskräfte 2014 insgesamt 6678,25 Stunden im Einsatz waren, davon 841,25 in Neuburg. Nur in Rennertshofen kamen mit 1100 mehr Stunden zusammen. Mit dem Argument, die Stadt habe zu wenig landwirtschaftliche Betriebe, stimmten nur Oberbürgermeister Bernhard Gmehling und Klaus Brems (Freie Wähler) gegen den Zuschuss.

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Ab 1. Juli erhöht sich erneut der Betrag, den die Stadt jährlich an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen für die Betreuung der Stadtwälder zahlt. Um rund 13 Prozent zahlt die Stadt nun insgesamt rund 11750 Euro für Stadt- und Spitalwald. Trotz der Forderung, Vergleichsangebote einzuholen (Klaus Brems, FW), entschied sich das Gremium für eine Verlängerung des Vertrags. Auch weil die Stadt mit der Arbeit des Amts zufrieden sei und eine erneute Erhöhung des Entgelts vor 2019 ausgeschlossen wird.

7700 Euro gehen in die Kameradschaftskassen der Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet, 7000 Euro erhält der „Treffpunkt Waldwagen“.

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