Newsticker
Gesundheitsminister wollen Besuchseinschränkungen in Senioren- und Pflegeheimen lockern
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. BMW-Fahrer muss sich "abreagieren" - und rast mit 100 durch Kipfenberg

Kipfenberg

22.02.2021

BMW-Fahrer muss sich "abreagieren" - und rast mit 100 durch Kipfenberg

Ein BMW-Fahrer ist zum Teil mit 100 Stundenkilometer durch Kipfenberg gerast.
Bild: Karl Aumiller (Symbol)

Ein 20-Jähriger rast in Kipfenberg hin und her und verursacht beinahe einen Unfall mit der Polizei. Als er gestoppt wird, begründet er seine Raserei.

Nachdem von Anwohnern die Mitteilung einging, dass ein überlauter BMW im Ortsbereich von Kipfenberg hin- und herrasen sollte, fuhr eine Zivilstreife der Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt dorthin. Im Bereich des Frankenrings konnte dieser kurz im Gegenverkehr gesichtet werden – jedoch nach dem Wenden nicht mehr. Dieser wurde laut Polizei erst wieder festgestellt, als der BMW vom Marktplatz kommend ohne anzuhalten mit hoher Geschwindigkeit in die Kindinger Straße einbog und dabei dem Streifenfahrzeug die Vorfahrt nahm. Die Zivilstreife konnte nur noch mit einer Vollbremsung einem Zusammenstoß entgehen.

BMW-Fahrer rast durch Kipfenberg: Angeblich hatte er privaten Stress

Der BMW-Fahrer beschleunigte sofort auf rund 100 Stundenkilometer. Im Anschluss fuhr er so weiter bis zur Engelgrösdorfer Straße. An der dortigen Einmündung wendete er und fuhr zurück. Am Parkplatz der Schule konnte er angehalten und kontrolliert werden. Als Grund für seine Fahrweise, die durch das Zivilfahrzeug mittels Video aufgezeichnet wurde, gab der 20-jährige aus dem Landkreis Eichstätt an, er hätte privat Stress und wollte sich deshalb abreagieren. Auf den 20-jährigen kommt nun ein Strafverfahren zu. Die Weiterfahrt konnte er nicht antreten, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. (nr)

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren