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Stromtrasse

25.04.2015

„Bedrohungslage“

Der Kampf gegen die Masten ist noch lange nicht zu Ende.
Bild: dpa

Eichstätts Landrat Anton Knapp und die BI haben eine Strategie. Wie die aussieht

Der Landkreis Eichstätt und das Energiebündel Kreis Eichstätt gehen weiter gemeinsam gegen die Pläne zum Bau einer Gleichstromtrasse durch den Landkreis vor.

Landrat Anton Knapp und Energiebündel-Vorsitzender Josef Loderer sowie Vorstandsmitglied Bernd Weber haben sich getroffen, um Maßnahmen bezüglich des von der Bundesnetzagentur durchgeführten Konsultationsverfahrens zu besprechen, bei dem Einwendungen gegen den neuen Netzentwicklungsplan vorgebracht werden können. Man sei sich einig, dass man sich mit deutlichen Worten gegen die Trassenplanung aussprechen müsse, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Eichstätt. Dies geschehe zum einen bei einer Veranstaltung der Bundesnetzagentur in München und zum Zweiten durch die Erhebung schriftlicher Einwendungen. Letzteres könne und solle auch jeder Bürger des Landkreises machen.

Knapp und Loderer riefen alle Landkreisbürger dazu auf, sich am Konsultationsverfahren zu beteiligen und Einwendungen gegen die Trassenplanung zu erheben. Das ist noch bis zum 15. Mai möglich, und zwar an folgende Adresse: Bundesnetzagentur, Stichwort: Netzentwicklungsplan, Postfach 80 01, 53105 Bonn, oder per E-Mail an nep2024-ub@bundesnetzagentur.de. Die Einwendungen sollen sich ausdrücklich gegen folgende Maßnahme richten: „Korridor D, HGÜ-Verbindung D18 (Wolmirstedt-Gundremmingen)“.

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Laut Knapp besteht die „Bedrohungslage“ für Landkreis und Naturpark nach wie vor. Die geplante Trasse beeinträchtige nicht nur das Landschaftsbild, sondern sei auch energiewirtschaftlich nicht erforderlich. Diese Erkenntnis habe sich für ihn bei seiner Teilnahme am Energiedialog mit der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner gefestigt.

Nun gelte es, durch eine große Anzahl von Bürgereinwendungen gegen den Netzentwicklungsplan die Position Bayerns gegenüber Bundesnetzagentur und Bundeswirtschaftsministerium zu stärken. Knapp verwies darauf, dass die zahlreichen Bürgereinwendungen und Protestaktionen im vergangenen Jahr durchaus Wirkung gezeigt hätten. Nur deshalb sei Netzbetreiber Amprion von seinen ursprünglichen Plänen abgerückt.

Um die Erhebung von Einwendungen zu erleichtern, bietet das Energiebündel eine Hilfestellung im Internet an. (nr)

www.eb-ei.de, www.stromautobahn.de/konsultation oder www.stromautobahn.info

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