Neuburg

25.11.2013

Da flogen die Fetzen

Der Weltmeister Gaston verblüffte mit Tricks, etwa wie aus einem Nichts zig Papierfetzen entstehen. 
Bild: Foto: Xaver Habermeier

Ingolstädter Zaubertage: Die Magier von der Schanz waren im Neuburger Stadttheater zu Gange. Mysteriös!

Während sich die Ingolstädter Zaubertage auf der Schanz an mehreren Tagen und mit vielen einzelnen Shows gestalten, so kamen die Neuburger Zuschauer bei einer einzigen Gala in den Genuss, alle Künstler geballt mit ihren Höhepunkten erleben zu können.

Am Sonntag verzauberten die Magier gleich zweimal. Am Nachmittag verblüffte ein Quartett die Kinder. „Von wegen, vor Kindern zaubern ist einfacher als vor Erwachsenen“, sagte Gastgeber Sven Catello. Die Kleinen in der Ottheinrichstadt sind sehr schlau – so der Ingolstädter Zauberer –, wenn es darum geht, was der da oben schon wieder weg- oder herzaubert. Die Magier fanden aber stets Möglichkeiten, ihr kleines Publikum in den Bann zu ziehen und bei den Tricks ins Bühnengeschehen mit einzubeziehen.

Das war auch abends bei der Gala der Fall. Vor allen die Besucher in den vorderen Reihen wurden immer wieder auf die Bühne gebeten oder durften vom Platz aus mitmachen. Als Moderator des Abends fun gierte Ben Profane – bekannt auch als „Meister der Überraschung“. Er führte mit kurzweiligen Zaubereien und Jonglierkünsten durch den Abend und stellte nicht nur die Frage nach dem „Wie?“, sondern auch nach dem „Warum?“.

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Rasch wurden die Antworten klar und rasch sprang der Funke auf das Publikum über. Denn Ben Profane ist auch ein Komiker und selbst ernannter „Risikofaktor“. Er ist ein Mann, der einen Würfel in einer Box auf die Reise durch das Publikum schickt und die gewürfelte Zahl stets richtig nannte. „Das gibt’s doch gar nicht“, so Gabi aus dem Publikum.

Sir irrte – es gab es doch! Denn die junge Frau, die ihr Traumreiseziel verdeckt auf einen kleinen Zettel geschrieben hatte, wurde verblüfft, als Ben Profane dank telepathischer Fähigkeiten als Ergebnis „Österreich“ bekannt gab.

Gedanken lesen konnten auch Tommy Ten & Amelie. Die beiden Mentalmagier belegten überzeugend ihren Ruf, zu den erfolgreichsten Jungstars der europäischen Zauberszene zu gehören. Anschließend durfte das Publikum durch Sven Catello „wahre Wunder“ erleben. Er ließ Tücher verschwinden und nahm Zuschauerin Katharina mit auf eine magische Reise. Die junge Frau dachte sich Wörter aus, die Catello – noch während des Nachdenkens – längst auf eine Karte geschrieben hatte.

Mit weiteren Tricks aus der Welt der Magie verblüffte Jens Kneidel. Er präsentierte seine skurrilen Einlagen mit einer Mischung aus Tragik und Komik. Und auch Gaston sorgte für große Augen. Nicht nur, dass er anstatt einer Zigarette oder eines Fingerhuts ruckzuck die ganze Hand voll hatte, seine Zaubereien waren mit jeder Menge Spaß und ausgefeilten Rollen angereichert. Nachdem nach drei Stunden Magie der Vorhang gefallen war, wirkte so mancher Besucher verzaubert.

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