Newsticker

Maskenpflicht gilt in Deutschland weiterhin - auch im Einzelhandel
  1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Das Jugendzentrum in Karlshuld macht wieder auf

Karlshuld

06.02.2020

Das Jugendzentrum in Karlshuld macht wieder auf

Stellten sich nach den Wahlen beim Karlshulder Jugendzentrum zum Gruppenfoto auf: 1. Vorsitzender Kai Czapko, Betreuerin Petra Czapko und der ausgeschiedene Wolfgang Sailer (von links).
Bild: Devin Stark

Nach längerer Pause öffnet das Jugendzentrum in der Donaumoosgemeinde am Valentinstag wieder seine Pforten. Allerdings hat sich einiges verändert.

Das Karlshulder Jugendzentrum öffnet nach einer längeren Pause wieder seine Pforten. Am nächsten Freitag, 14. Februar, ist es so weit, allerdings ist nicht alles beim Alten geblieben. Eingeladen zur Wiedereröffnung sind Kinder ab zehn Jahren, aber auch ältere Jugendliche, solange sie sich gut einbringen und an die Hausordnung halten. Darauf weisen die Verantwortlichen hin.

In der Vergangenheit war das Hauptproblem des Jugendzentrums zunächst gewesen, genügend Betreuer für die Abende zu finden. Gegen Ende war es hingegen so, dass oft keine Jugendlichen anzutreffen waren. „Unsere Betreuer sperrten um 18 Uhr auf und gegen 20 Uhr wieder zu, weil niemand kam“, erinnert sich der wiedergewählte 1. Vorsitzende, Kai Czapko. Aus diesem Grund wurde der Jugendtreff schon Ende April vergangenen Jahres geschlossen und seitdem auch nicht mehr geöffnet.

Jeden Monat gibt es eine Sonderaktion im Karlshulder Jugendzentrum

Um in Zukunft für mehr Besucher zu sorgen, wird es jeden Monat eine Sonderaktion geben. Die erste soll am Freitag, 27. März, stattfinden. An diesem Abend wird eine „Tik Tok-Party“ stattfinden. Mit dieser App können die Jugendlichen kurze, lustige Videos erstellen. Die können sie dann mithilfe des neuen hauseigenen W-LANs auch mit ihren Freunden teilen.

Das Jugendzentrum in Karlshuld macht wieder auf

Neu ist auch, dass ab sofort kein Essen mehr zubereitet wird, damit die Besucher intensiver betreut werden können. So haben die Betreuer mehr Zeit und können zum Beispiel eines der zahlreichen Brettspiele im Juze ausprobieren. Sollten die Jugendlichen hungrig ins Juze kommen, müssen sie natürlich trotzdem nicht verhungern. Es gibt Süßigkeiten und Czapko hat auch schon einen Deal mit der Pizzeria da Franco ausgearbeitet, um dort das Essen preiswerter zu beziehen. Und auch mit anderen Karlshulder Gastronomen steht man in Verhandlungen.

Auch in Sachen Hausordnung hat man umgedacht. „Früher hatten wir überall Verbotsschilder, die werden entfernt“, teilt Czapko mit. So werde die Hausordnung von Grund auf erneuert, was allerdings weiterhin sicher verboten sein werde, sei „das Mitbringen von Getränken. Die Betreuer wissen schließlich nicht, was in so einem Tetrapack ist“, sagt der Vorsitzende.

Betreuer dürfen im Karlshulder Jugendzentrum die Taschen der Jugendlichen kontrollieren

Ebenfalls beibehalten wird, dass die Betreuer gegebenenfalls die Taschen der Jugendlichen kontrollieren dürfen, sei es auf Alkohol, Elektroschocker oder Taschenmesser. Das Mitbringen derartiger Utensilien hat schon früher zu Problem geführt.

Die von 2. Bürgermeister Michael Lederer durchgeführten Neuwahlen bestätigten im Wesentlichen den amtierenden Vorstand. Lediglich Kevin Irl wurde als neuer 2. Vorsitzender installiert, nachdem Wolfgang Sailer nach zehn Jahren sein Amt niederlegte. Allerdings versicherte Sailer, er werde auch weiterhin zur Verfügung stehen und wünsche alles Gute für die Zukunft. Anschließend wurde er für sein langjähriges Engagement geehrt, wie auch Barbara Schnell und Petra Czapko für ihre zehnjährige Mitgliedschaft. Die 15 Betreuer freuen sich jetzt schon auf die Besucher und auf Anregungen, wie man das Juze künftig weiter verbessern kann.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren