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16.08.2020

Das harte Geschäft der Schausteller

Am Donnerstag und am letzten Wochenende war die „Dult to go“ auf dem Neuburger Schrannenplatz etwas besser besucht. Die Temperaturen hatten etwas nachgelassen.
Bild: Manfred Dittenhofer

Plus Die „Dult to go“ ist zu Ende. Auch wenn die Hitze während der Woche für weniger Besuch als erhofft sorgte: Der Feldversuch hat funktioniert – und es gibt schon neue Pläne

Auf das Wetter hat man nun mal keinen Einfluss. Und für die „Dult to go“ auf dem Neuburger Schrannenplatz war es einfach ein bisschen zu schön. Besser gesagt, zu heiß. Denn als am Donnerstagnachmittag Wolken aufzogen, waren es auch gleich mehr Besucher. Etwas mehr davon die ganze Woche über hätte den Schaustellern schon gut getan. Aber trotzdem: Citymanager Michael Regnet wertet die Dult als Erfolg. Die Schausteller bräuchten unbedingt Events, bei denen sie sich präsentieren und ins Gedächtnis der Besucher zurückbringen könnten. Und den Besuchern sollte ein kleines Stück Normalität geboten werden.

Das Jahr ist für die Schausteller auch in und um Neuburg zum Vergessen

Das Kinderkarussell gehört vor allem für Familien zur Volksfesttradition. Das bestätigte am Samstag auch Kevin Kraus. Seine Mutter Anja Kraus betreibt das Karussell, das eine Woche lang am Schrannenplatz seine Runden drehte. Natürlich hätten es mehr Kinder sein können, die in die Hubschrauber und Feuerwehrautos stiegen. Aber Kevin Kraus war froh, dass sich das Karussell überhaupt mal wieder drehte. Und er war zufrieden mit der Dult. „Wir konnten wieder etwas bieten.“ Sascha Feger mit seinem Süßigkeitenstand zog ein gemischtes Fazit. „Schön, dass die Stadt uns die Möglichkeit geschaffen hat.“ Für die Hitze könne niemand etwas. Und das Jahr sei für die Schausteller natürlich zum Vergessen. Aber die Stadt habe ja bereits weitere Veranstaltungen im Sinn.

Das bestätigte auch Citymanager Michael Regnet. Ein „Hofgarten to go“ im September. Und dann eventuell im Oktober noch einmal eine Dult. „Dann ist es auch nicht mehr so heiß.“ So richtig voraussehen lasse sich die Lage in ein, zwei Monaten zwar momentan nicht, aber das Stadtmarketing sei bereits am Planen. Auf jeden Fall hat der Feldversuch funktioniert. Die Hygienevorschriften konnten eingehalten werden. Die Besucher machten mit, sie hielten Abstand und trugen ihre Masken.

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