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A9 nach München

22.02.2015

Dauereinsatz und Stau auf A9: 20 Fahrzeuge in Unfälle verwickelt

Auf der A9 waren am Samstag die die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Symbolbild
Bild: Julian Leitenstorfer

Am Samstag herrschte Chaos auf der A9. Bei starkem Reiseverkehr sind in Fahrtrichtung München sechs Unfälle passiert. Darin waren 20 Fahrzeuge verwickelt.

Am Samstag kam es auf der A 9 in Fahrtrichtung München aufgrund des starken Reiseverkehrs zu sechs Verkehrsunfällen, in die insgesamt 20 Fahrzeuge verwickelt waren. Vier Menschen wurden verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 105.000 Euro, berichtet die Polizei. Auf der A9 kam es den ganzen Samstag zu erheblichen Behinderungen und kilometerlangen Staus. Das THW und die umliegenden Feuerwehren waren den ganzen Tag im Einsatz.

Der erste Auffahrunfall passierte gegen 10.35 Uhr zwischen der Anschlussstelle Langenbruck und dem Autobahndreieck Holledau. Ein 25-jähriger Autofahrer aus Hameln erkannte das Stauende zu spät. Er fuhr auf einen bereits stehenden Pkw auf. Durch die Wucht des Anstoßes wurde dieses Fahrzeug auf den Vordermann geschoben und dieser wiederum auf dessen Vordermann. Der Verursacher sowie die 62-jährige Beifahrerin aus einem anderen Fahrzeug  wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei der vier Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 16.500 Euro.

Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen auf der A9

Um 11.30 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Lenting und Ingolstadt-Nord ebenfalls zu einem Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen. Hierbei wurden ein 37-jähriger Pkw-Lenker und dessen 38-jährige Ehefrau leicht  verletzt. Beide mussten in ein Ingolstädter Krankenhaus verbracht werden. Da ausgelaufenes Motoröl durch den langsam vorbeifließenden Verkehr auf der mittleren Fahrspur auf eine Länge von etwa 30 Metern verteilt wurde, musste die Autobahnmeisterei zur Fahrbahnreinigung verständigt werden. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 27.000 Euro. Bei drei weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt acht Fahrzeugen wurde glücklicherweise  niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei hier etwa 23.500 Euro.

Auto schleudert und touchiert drei weitere Fahrzeuge

Gegen 17.55 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Denkendorf und er Raststätte Köschinger Forst erneut zu einem Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen. Auch hier war die Autobahn kurzzeitig komplett gesperrt. Ein 56-jähriger aus Bad Staffelstein wollte etwa 4 Kilometer nach Denkendorf von der linken auf die mittlere Fahrspur wechseln. Dabei übersah er laut Polizei ein Auto neben ihm auf der mittleren Spur.  Der 56-Jährige  lenkte ruckartig zurück, wodurch sich das Fahrzeug aufschaukelte, er die Kontrolle verlor und in die Mittelleitplanke prallte. Von dort aus schleuderte das Auto zurück und touchierte drei weitere Fahrzeuge. Die Fahrbahn musste aufgrund der vielen Wrackteile komplett gesperrt werden. Alle vier Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Schaden beträgt etwa 37.200 Euro. Gegen 20.30 Uhr war auch diese Unfallstelle geräumt.

Gegen 16.30 Uhr kam es in Richtung Nürnberg kurz vor der Anschlussstelle  Denkendorf zu einem Verkehrsunfall mit einem Lkw. Auch hier staute sich der Verkehr stark zurück, so dass im Bereich zwischen  Denkendorf und der Raststätte Köschinger Forst der Verkehr in beide Richtungen mehr oder weniger zum  Erliegen kam.  Ein 35-Jähriger Lkw-Fahrer aus Rumänien fuhr mit seinem Sattelzug auf der rechten Fahrspur. Circa 2,5 Kilometer vor Denkendorf wechselte ein unbekannter Lkw von der mittleren auf die rechte Fahrspur. Der 35-Jährige konnte nur noch nach rechts  in den Grünstreifen ausweichen, um den Zusammenstoß zu verhindern. Dabei streifte er mehrere Büsche und kleinere Bäume. Der Sattelzug musste von einer Abschleppfirma geborgen werden. Dazu wurde die rechte Fahrspur gesperrt. Die Räumung der Unfallstelle erfolgte gegen 19.30  Uhr. Sachschaden: etwa 11.500 Euro. AZ

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