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Der Kampf ums Klopapier ist in Neuburg angekommen

Andreas Dengler
Kommentar Von Andreas Dengler
18.03.2020

Plus Corona-Krise verwandelt Neuburger Supermärkte in ein Kriegsgebiet. Warum es richtig ist, die Öffnungszeiten nicht zu verlängern.

Gähnende Leere herrscht im Klopapier-Regal. Ein ähnliches Szenario wiederholt sich in der Nudel-Abteilung. Ein beklemmendes Gefühl beschleicht einen derzeit im Supermarkt in Neuburg, Burgheim oder Rennertshofen. Wilde Geschichten über Kämpfe um Klopapier, Mehl und Spaghetti kursieren. Die Supermärkte verwahrlosen zu Schlachtfeldern – zum großen Leid derjeniger, die dort arbeiten müssen.

Neuburg: Supermärkte bleiben trotz Corona-Krise nicht länger auf

Um die Einkaufspanik zu stoppen, begrenzten Händler inzwischen die Abgabemenge besonders begehrter Waren. Das war ein sinnvoller Schritt. Dass die Märkte in der Region auch die Öffnungszeiten nicht verlängern, ist eine weitere richtige Entscheidung. Veränderte Geschäftszeiten würden von den Mitarbeitern an den Kassen und hinter den Theken nur noch mehr abverlangen. Statt zu hamstern, lieber die Kassiererin oder den Verkäufer anlächeln und Rücksicht auf Personal und Kunden nehmen. Denn wir alle brauchen nach dem Kaufrausch wieder Normalbetrieb im Ausnahmezustand.

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