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Neuburg

17.07.2019

Durstlöscher am Wegesrand

Viele Städte bieten Bürgern und Touristen sogar an mehreren Standorten kostenloses Trinkwasser an. Meist werden die Brunnen mit dem sprudelnden Nass gut angenommen. 

Eine Bürgeridee wird umgesetzt: Auf dem Neuburger Schrannenplatz wird es bald einen Trinkwasserbrunnen geben.

Wasser ist ein wertvolles Gut. Umso schöner ist es, wenn es für die Bürger kostenlos zu bekommen ist. Die Stadt Neuburg wird schon bald ihren ersten Trinkwasserbrunnen bekommen. Seinen Platz wird er am Schrannenplatz finden.

Die Idee dazu war im Zuge des Ideenwettbewerbs aufgekommen, den die Stadt ausgelobt hatte. Von zwölf Privatpersonen sowie der lokalen Agenda 21 waren insgesamt 24 Vorschläge bei der Stadt eingegangen. Doch jener für einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen wurde zurückgestellt. Oberbürgermeister Bernhard Gmehling wollte erst klären lassen, wie die Einhaltung der Hygienevorschriften gewährleistet werden kann, um Konsequenzen für die Stadt zu vermeiden. Das ist nun passiert. Auf dem Schrannenplatz soll ein Trinkbrunnen aufgestellt werden, um Bürgern, aber auch Touristen ein weiteres attraktives Angebot zu machen.

Ein Vorschlag aus dem Neuburger Ideenwettbewerb

An welcher Stelle genau, das werden die Mitarbeiter der Stadtwerke festlegen, denn die Nähe einer Wasserleitung und auch eines Kanals wären von Vorteil. Wie der Brunnen genau aussehen wird, das wird die Arbeitsgruppe „Freiraumgestaltung“ festlegen. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Anbietern und Modellen, auch Sonderanfertigungen sind möglich. Die Preise bewegen sich in einem Bereich zwischen 2000 und 5000 Euro zuzüglich der erforderlichen Tiefbaukosten. Als grober Richtwert kann mit 10.000 Euro pro Stele kalkuliert werden. „Das ist noch in unserem Budget des Ideenwettbewerbs enthalten“, sagte Gmehling. Insgesamt 50.000 Euro hatte die Stadt für die Umsetzung der Bürger-Vorschläge vorgesehen.

Durstlöscher am Wegesrand

Die Erfahrungswerte für den Wasserverbrauch liegen bei rund 35 Kubikmeter pro Jahr für die notwendigen Spülvorgänge und die Wasserabgabe. In der Regel wird auf eine Zählung verzichtet. Für die Wartung, die regelmäßig notwendigen Wasserproben sowie die Einwinterung muss mit Kosten von rund 1000 Euro pro Jahr gerechnet werden. Die Brunnen sind in unserer Regionen meist nur in der warmen Jahreszeit im Betrieb, da in den Wintermonaten durch Frost die Rohre und Armaturen zerstört werden können.

Weitere Trinkwasserbrunnen können in Neuburg noch dazu kommen

Immer mehr Städte bieten ihren Bürgern und vor allem auch den Touristen kostenloses Trinkwasser an, wo sie auch ihre Trinkflaschen abfüllen können. Sollte der Trinkbrunnen am Neuburger Schrannenplatz gut angenommen werden, könnten weitere hinzukommen, wie etwa am Donaukai, wo viele Radtouristen vorbeikommen, oder in der Oberen Altstadt. 

Lesen Sie dazu den Kommentar von Gloria Geissler: Trinkwasserbrunnen: ein alter Brauch

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