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22.07.2020

Enzersberger vereidigt, Kaps Kulturreferentin

Manfred Enzersberger
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Manfred Enzersberger

Stadtrat schließt nach Götzensbergers Tod die Lücken

Nach dem Tod von Josef Götzenberger schloss der Stadtrat in seiner Sitzung am gestrigen Dienstag die kommunalpolitschen Lücken, die der beliebte CSU-Mann hinterlassen hat. Als sein Nachfolger wurde Manfred Enzersberger vereidigt.

Der Gastronom war bereits von 2014 bis 2020 für die Christsozialen im Stadtrat und Referent für den Arbeitskreis Märkte. Nach dem Verlust von vier Sitzen (11 statt 15) verpasste Enzersberger den Sprung in das Gremium. Mit der Wiederwahl von Bernhard Gmehling zum Oberbürgermeister war Gabriele Kaps als erste Nachrückerin auf der CSU-Liste in den Stadtrat eingezogen. Als nächster Nachfolger stand Manfred Enzersberger bereit. Nun kehrt er für seinen verstorbenen Parteikollegen ins Gremium zurück. „Irgendwie hat man schon ein mulmiges Bauchgefühl. Aber genauso, wie ich die demokratische Entscheidung akzeptiert habe, dass ich nicht in den Stadtrat gewählt wurde, ist es mein demokratisches Verständnis, im Fall des Falles nachzurücken, auch wenn der Grund dafür ein sehr trauriger ist“, erklärt der Neuburger. Er wird die CSU-Fraktion im Bau-, Personal- und Kulturausschuss vertreten und wollte als ehemaliger Referent im Arbeitskreis Märkte eigentlich „nur“ mitarbeiten. Eine schöne Geste: Der gewählte neue Marktreferent Wolfgang Schlegl gab diesen Posten wieder ab, damit der „amtierende“ Marktreferent Manfred Enzersberger in dieser Rolle bleiben kann.

Die Rolle der Kulturreferentin übernimmt Gabriele Kaps von Götzenberger. Dass die Gymnasiallehrerin in ihrer Doppelrolle (Kultur- und Städtepartnerschaftsreferentin) überlastet sein könnte, wie Frank Thonig (WIND, er schlug Kollegin Franziska Hildebrandt als Alternative vor), Roland Harsch (FW) und Gerhard Schoder (Grüne) andachten, sah die Mehrheit nicht.

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