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Es braucht klare Ansagen

Es braucht klare Ansagen
Kommentar Von Elena Winterhalter
27.05.2020

Plus In diesen Zeiten sind klare Ansagen von der Politik gefragt, damit sich die Verantwortlichen nicht alleine gelassen fühlen.

Es gibt kaum einen Bereich des Lebens, den die Corona-Pandemie nicht betroffen hat. Es ist nicht sinnvoll, sich darum zu streiten, welche Branche am meisten leidet. Klar ist aber, dass die Touristik betroffen war, noch bevor Ausgangsbeschränkungen das öffentliche Leben lahmgelegt haben. Und klar ist auch, dass es noch sehr, sehr lange dauern wird, bis sich die Gesellschaft wieder traut, zu verreisen, wie sie es vor Corona getan hat. An diesen Tatsachen lässt sich nicht rütteln. Da hilft nur abwarten. Es gibt aber Stellschrauben, an der Politik und Gesellschaft drehen können.

Die Branche braucht klare Ansagen. Was ist erlaubt? Welche Regeln müssen eingehalten werden? Welche Punkte sind als Option zu verstehen? Da hilft es wenig, wenn es in einer Pressekonferenz beispielsweise heißt, dass in Bussen jeder Platz belegt werden kann, dieser Punkt dann aber nicht schriftlich bestätigt wird.

Arbeitgeber, Geschäftsführer, Wirte, Selbstständige - alle müssen sich ständig an neue Bestimmungen, neue Auflagen und neue Regeln halten. Oft endet das in mehr Verunsicherung, bleiben mehr Fragen offen, als beantwortet wurden. Für alle ist diese Situation noch immer völlig neu und unerwartet. Alle lernen dazu. Aber es braucht unmissverständliche Regeln auf die sich Verantwortliche berufen können.

Es braucht klare Ansagen

Am Ende sind sie es, die Regeln vor Kunden und Gästen vertreten und einfordern müssen. Und am Ende sind sie diejenigen, die zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn sich jemand nicht an die unklaren Regeln hält.

Lesen Sie dazu:

So geht es den Reisebüros und Busunternehmen im Landkreis

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