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FC Ingolstadt

17.06.2019

FC Ingolstadt: Der Blick richtet sich nach vorn

Der neue Trainer des FC Ingolstadt: Jeff Saibene wurde gestern offiziell vorgestellt. Am Mittwoch steht das erste Training der Vorbereitung auf dem Programm.
Bild: Roland Geier

Plus Jeff Saibene will mit dem FCI mutigen und offensiven Fußball spielen. Wie er seine freie Zeit seit Dezember verbracht hat und welche Ziele er sich gesetzt hat.

Keine drei Wochen nach dem Abstieg aus der 2. Liga hat der FC Ingolstadt die Vorbereitung auf die 3. Liga aufgenommen. Am Montag stand für die Spieler eine Leistungsdiagnostik und medizinische Untersuchungen an, am Mittwoch findet die erste Trainingseinheit auf dem Rasen statt. Der neue Trainer Jeff Saibene stand in einer Presserunde für Fragen zur Verfügung. Der 50-jährige Luxemburger sprach über...

... das Angebot des FCI „Als der Anruf kam, stand ich gerade mit den Füßen in Griechenland im Meer. Ich habe dann schnell nach einem Rückflug gesucht, um die ersten Gespräche zu führen. Zwischen mir und der sportlichen Führung war sofort ein gutes Gefühl vorhanden. Der FC Ingolstadt ist kein normaler Drittligist, hat vor ein paar Jahren in der 1. Liga gespielt. Allein die Infrastruktur ist top. Ich hatte bei der Trainingsarbeit noch nie schönere Bedingungen.“

... seine Ziele „Zunächst wollen wir eine gute, konkurrenzfähige Mannschaft mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielern zusammenstellen. Ich muss die Jungs erst kennenlernen und meine Spielphilosophie und Idee vermitteln. Klar wollen wir eine gute Rolle spielen.“

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... seine Philosophie „Ich setze auf hohes Pressing und mutigen Fußball, daran werden wir arbeiten. Bei Arminia Bielefeld waren wir sehr laufstark und haben viele Tore geschossen.“

... die Mannschaft „Erste Gespräche mit Spielern haben bereits stattgefunden. Gut zusammengearbeitet habe ich bei Arminia Bielefeld mit Konstantin Kerschbaumer, der uns verlassen will. Ich habe ihm gesagt, dass ich froh wäre, wenn er bleibt. Es bringt aber nichts, einen Spieler zu halten, der gehen will und nicht 100-prozentig bei der Sache ist. Insgesamt steht bei einigen Akteuren noch nicht fest, wie es weitergeht. Ich glaube, dass der Abstieg für die Spieler, die ihn mitgemacht haben, keine Nachwirkungen haben wird. Wir wollen die vergangene Spielzeit schnell abhaken und die kommende Saison mit einer neuen Dynamik, Frische, viel Lust und Begeisterung angehen.“

... die 3. Liga „Ich bin fußballbesessen und und kenne viele Ligen. Daher habe ich auch einige Partien der 3. Liga gesehen. Dort spielen viele Traditionsmannschaften, die alle das Ziel haben, oben mitzuspielen. Der Unterschied zur 2. Liga ist nicht so groß. Vielleicht geht es mehr über den Kampf und es wird weniger Fußball gespielt. “

... seine freie Zeit seit der Entlassung in Bielefeld im Dezember „Ich war von 2011 bis Ende 2018 acht Jahre ununterbrochen angestellt, was für einen Trainer selten ist. Daher habe ich nun viel Zeit mit meiner Familie verbracht. Meine Frau und ich sind gereist, mit meinen Söhnen habe ich in England Fußball geschaut. Der größere ist Tottenham-Fan, wir waren bei der Stadioneröffnung und beim Champions-League-Halbfinale. Der kleinere ist Chelsea-Fan, weswegen wir auch da ein Spiel angeschaut haben. Außerdem habe ich hospitiert und war mit Marco Rose und RB Salzburg eine Woche im Trainingslager in Portugal.“

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