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FCI: Ungünstiger Zeitpunkt für Trennung von Gärtner

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Kommentar Von Benjamin Sigmund
29.03.2019

Der FCI hat sich von seinem Geschäftsführer und kommissarischen Sportdirektor verabschiedet. Warum der Zeitpunkt dafür ungünstig ist.

Die Trennung von Harald Gärtner wird so mancher Anhänger des FC Ingolstadt mit Wohlwollen aufgenommen haben. Dem Geschäftsführer und kommissarischen Sportdirektor sind in jüngerer Vergangenheit schlicht zu viele Fehleinschätzungen unterlaufen. Gemeinsam mit dem damaligen Sportdirektor Angelo Vier stellte er einen Kader zusammen, der die hohen Erwartungen bei Weitem nicht erfüllen konnte. Auch das lange Festhalten an Trainer Stefan Leitl und die Verpflichtung von Alexander Nouri als dessen Nachfolger brachten nicht den gewünschten Erfolg. Zu guter Letzt musste auch Vier seinen Posten räumen.

Es war ein Eingeständnis, dass sämtliche zuletzt getroffenen Personalentscheidungen Fehlgriffe waren. Doch nun steht der FC Ingolstadt vor einer Herkulesaufgabe, da er weder über einen Geschäftsführer Sport noch einen Sportdirektor verfügt. Und das in Zeiten, in denen die Planungen für die nahe Zukunft auf Hochtouren laufen. Schließlich muss zweigleisig geplant werden. Zum einen für einen Verbleib in der 2. Liga, zum anderen für die Drittklassigkeit. Hat der Verein keinen Nachfolger in der Hinterhand, werden die Probleme nicht kleiner, sondern größer.

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