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12.11.2019

Freilichttheater„Susanna“ als Höhepunkt

Festspielverein Rennertshofen blickt zurück und voraus

Viel Prominenz war zugegen, als Vorstand Alfred Bircks die Jahresversammlung des Historischen- und Festspielvereins Rennertshofen eröffnete. Neben Bürgermeister Georg Hirschbeck, Altbürgermeister Ernst Gebert und Dritter Bürgermeisterin Ulrike Polleichtner wohnten auch Graf Du Moulin und Graf Guy von Moy der Veranstaltung bei.

Schriftführer Richard Abspacher ließ noch einmal die Höhepunkte im Vereinsjahr Revue passieren. Im Mai gab es einen Vortrag von Graf Guy von Moy über die Kurfürstin Maria Leopoldine im Pfarrheim Stepperg. Danach spazierten die circa 30 Teilnehmer auf den Antoniberg, wo die Kurfürstin in der Gräflichen Gruftkapelle ihre letzte Ruhestätte fand.

Außerdem durften die glücklichen Gewinner des Preisausschreibens zum Marktfest ihre Preise in Empfang nehmen. Irmgard Pahl durfte eine Zillenfahrt auf der Donau mit sieben Personen erleben, während Geni Polleichtner und Andreas Rehm sich über je zwei Freikarten für das Susanna-Festspiel freuten.

Das Freilichttheater „Susanna“ war mit insgesamt sieben Vorstellungen der absolute Höhepunkt im Vereinsjahr. Der Leiter des Arbeitskreises Festspiel, Alexander Blei, stellte in seinem Rückblick noch einmal die große Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten heraus. Selbst Leute, die nicht Mitglied des Vereins seien, waren bereit, beim Auf- und Abbau der Bühne, der Zuschauer-Tribüne und anderen Arbeiten, tatkräftig mitzuhelfen. „Zudem haben alle Schauspieler, egal ob Sprechrolle oder nicht, eine großartige Leistung abgerufen“, berichtete Blei. Den enormen Kosten von 58.000 Euro standen am Ende circa 70.000 Euro an Einnahmen gegenüber. Mit dem Plus von 18.000 Euro könne man für die Zukunft doch ganz gut planen, meinte Vereinschef Alfred Bircks. Ein kleiner Wermutstropfen wurde dann aber doch noch vom Vorsitzenden erwähnt. „Keine der sieben Aufführungen war ausverkauft. Bei einer Kapazität von insgesamt 3500 Plätzen für alle Aufführungen konnte man 2500 Besucher begrüßen. Vor allem viele Rennertshofener seien weggeblieben, weil sie argumentierten, das Festspiel ja bereits vor 15 Jahren gesehen zu haben.

Nach jedem Rückblick folgt auch eine Vorausschau auf zukünftige Aktivitäten. Bereits am Sonntag, 24. November, um 16 Uhr, lädt der Verein zu einer Führung in die Pfarrkirche „Johannes der Täufer“ in Rennertshofen ein, die Ines Abspacher organisiert hat. Peter Strobel wird in seinem rund 45-minütigen Vortrag auf die Schätze des Rennnertshofener Gotteshauses eingehen. „Denn sehr viele Einheimische wissen gar nicht, welche Kunstschätze in unserer Kirche verborgen sind“, erläuterte Graf Guy von Moy. Er war es auch, der den weit über die Grenzen des Landkreises Eichstätt hinaus bekannten Organisten Rudolf Pscherer gewinnen konnte, der im Anschluss an die Führung ein 30-minütiges Orgelkonzert als Abrundung der Veranstaltung zelebrieren wird. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist für alle frei. Im Frühjahr 2020 wird der Schlossherr von Bertoldsheim, Graf Du Moulin, eine Führung durch einige der ehrwürdigen Räumlichkeiten des Schlosses anbieten, das derzeit sehr aufwendig saniert wird. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. Als weiteres Vorhaben des Vereins ist eine Sanierung des ehemaligen Pestfriedhofs in Trugenhofen geplant. Hierzu müssen aber noch zahlreiche Gespräche geführt werden, unter anderem mit der Kirchenverwaltung Trugenhofen, die Eigentümer des Grundstücks ist, und mit der Gemeinde Rennertshofen. (abs)

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