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Natur

01.04.2019

Frühlingserwachen im Aueninfozentrum

Siegfried Geißler, Günter Krell und Landrat Peter von der Grün bestaunen die Fotografien, die im Auenzentrum ausgestellt sind.
Bild: Elke Böcker

Mit einer Fotoausstellung startet das Auenzentrum ins Jahr. Die Teils sehr emotionalen Bilder des Neuburger „Dschungels“ sind ab Mittwoch zu sehen

Nicht nur mit einer kleinen Wanderung durch die landschaftlich immer wieder reizvolle Donaulandschaft, sondern auch mit einer Fotoausstellung des Bund Naturschutz zum Thema „Frühjahr in den Donauauen“ lockte das Auenzentrum zur Frühjahrs-Wiedereröffnung ins Grünauer Schloss.

Rupert Ebner, Umweltreferent der Stadt Ingolstadt, lobte vor allem das finanzielle Engagement des Landkreises, das mit 18.000 Euro pro Jahr deutlich über dem der Stadt Ingolstadt läge und das 50 Prozent der Aufwendungen betrage. Auch wolle er die Idee eines Nationalparks „Donauauen“ nicht vergessen wissen.

Landrat Peter von der Grün wies auf die große Bedeutung der Donauauen als Freizeitrefugium und Naturerlebnisraum hin. Auch dazu trägt das Auenzentrum mit geführten Wanderungen bei. So sind dieses Jahr bereits 18 Wanderungen geplant, deren Termine demnächst auf der Homepage zu finden sein werden. Außerdem haben Schulen, Privatpersonen und Kleingruppen die Möglichkeit, weitere Führungen zu buchen, so Geschäftsführer Siegfried Geißler. Infos dazu gibt es ebenfalls auf der Homepage. Nicht nur bei schlechtem Wetter bieten die Räume des Aueninfozentrums im Schloss Grünau die Gelegenheit, zahlreiche Informationen rund um den Lebensraum Donau zu erfahren. Dazu gehört bis Mai auch die oben genannte Fotoausstellung, die 14 Fotografien zeigt, ausgewählt aus über 60 eingereichten Arbeiten. Die Fotografien sind sowohl von Erwachsenen wie auch von Jugendliche, erzählt der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Neuburg, Günter Krell. Ihr Blick auf die Donau von Marxheim bis Ingolstadt im Frühling 2018 – zum Teil sehr emotional – zeigt Tiere, eine fast dschungelartige Landschaft oder geheimnisvolle Wasserflächen.

Zu bestaunen sind die Fotografien ab sofort jeweils von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

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