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Ingolstadt

26.12.2016

„Glück im Unglück“ - und doch irgendwie Pech gehabt

Symbolbild
Bild: Alexander Kaya

Ein 36 Jahre alter Grieche bleibt mit seinem Auto stehen. Die Polizei kommt zu Hilfe - und nimmt den Mann dann genauer unter die Lupe. Da kam einiges zusammen.

Weil der Motor plötzlich ausging, blieb in der Weihnachtsnacht kurz nach 2 Uhr das Auto eines 36-Jährigen, in Ingolstadt lebenden Griechen mitten auf der Kreuzung Goethe-/Schillerstraße stehen. Auf Hilfe musste er hier nicht lange warten, denn zum Glück kam grad zufällig eine Streife der Verkehrspolizei Ingolstadt vorbei.

Dumm nur, dass den Beamten als erstes eine kräftige Alkoholfahne aus dem mitten in der Kreuzung stehenden Auto entgegenwehte, weshalb der Autofahrer nun genauer kontrolliert wurde. Ein Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille.

Einen Führerschein konnte er den Beamten nicht vorweisen, da er einen solchen den eigenen Angaben nach nicht mehr besitzen würde. Weiter gab er an, dass er sich das Fahrzeug von einem Freund ohne dessen Wissen einfach kurz ausgeliehen hätte, womit zusätzlich auch der Tatbestand des „Unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges“ erfüllt worden ist. Vor Ort wurde nun eine Blutentnahme angeordnet, die in einem Krankenhaus durchgeführt werden sollte.

Für den Transport dorthin im Streifenwagen wurde der Autofahrer nach gefährlichen Gegenständen durchsucht. Hierbei kam dann als krönender Abschluss noch ein fertig gedrehter Joint zum Vorschein, der natürlich von den Beamten beschlagnahmt wurde. Es kam also einiges zusammen, für das sich der Grieche demnächst vor der Ingolstädter Justiz verantworten muss.

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