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Wirtschaft

05.07.2011

Gutes Geschäft mit Getränken

Aufsichtsratsvorsitzender Ludwig Schlosser leitete gestern die Hauptversammlung der BHB Brauhaus Holding Bayern Mitte AG. Sitzend von rechts die Vorstände Franz Katzenbogen, Gerhard Bonschab, die Aufsichtsräte Franz-Xaver Schmidbauer und Peter Schropp, sowie Notar Helmut Hopp.
Bild: Foto: Manfred Dittenhofer

Die junge BHB Brauholding Bayern Mitte legte gestern ihre erste Bilanz vor

Ingolstadt Bei der ersten Hauptversammlung der Brauholding Bayern Mitte, kurz BHB Ingolstadt, zeigen die Werte nach oben. Der Absatz ist gestiegen, obwohl das Biergeschäft stagniert und der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland und Bayern seit Jahren sinkt.

Aber der Wert der Aktie könnte höher sein, ginge es nach Vorstand, Aufsichtsrat und auch nach den Aktionären. Der Kurs liegt mit rund 2,50 Euro, zirka 30 Cent unter dem Ausgabewert vergangenen Sommer.

Erst im letzten Jahr wurde die BHB an der Börse notiert - damals wurden 1,6 Millionen Aktien ausgegeben. Die Bürgerliche Brauhaus Immobilien AG (BBI) hält 35,5 Prozent an der BHB, knapp 13 Prozent besitzt das Management. Der Rest ist in der Hand von Kleinaktionären. „Unter dem Dach der BHB vereinigen wir die Marken Herrenbräu, Bernadett, Ingobräu, Gritchenbräu und nun auch die alteingesessene Privatbrauerei Leitner in Schwabach“, berichtete Vorstand Franz Katzenbogen bei der Hauptversammlung.

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Ein Wachstum, obwohl der Bierkonsum weiter sinkt

Sein Fazit zum Börsengang fiel positiv aus. „Wir sind gestärkt aus der Kapitalerhöhung herausgegangen und finanzieren weiteres Wachstum.“ Außerdem, so Katzenbogen weiter, sei auch der Bekanntheitsgrad der Brauholding und damit der Marken gestiegen. Vorstandskollege Gerhard Bonschab sprach von einem schwierigen Marktumfeld. „In Deutschland sinkt seit Jahren der Pro-Kopf-Bierkonsum. Er liegt momentan bei knapp 108 Litern im Jahr. Und die steigenden Erzeugungskosten können kaum an die Kunden weitergegeben werden.“ Dennoch habe sich der Absatzverlust mit einem Minus von 0,8 Prozent in Grenzen gehalten. „Beim Export konnten wir um 1,4 Prozent zulegen.“ Das liege vor allem am Markt Italien. Dort steige der Bierkonsum. Mit deshalb lassen die Zahlen für 2011 hoffen. „Im ersten Halbjahr haben wir im Vergleich zu 2010 um 5,7 Prozent mehr Getränke verkauft.“

Die Aktionäre gestern interessierte vor allem die Frage, ob es eine Dividende gibt und wie hoch diese ausfällt. Rein rechnerisch seien acht Cent pro Aktie erwirtschaftet worden, so Katzenbogen weiter. Dass es eine Dividende geben werde, daran ließ auch der Aufsichtsrat – allen voran Ludwig Schlosser als dessen Vorsitzender – keinen Zweifel. Über die Höhe wollte man allerdings noch nicht spekulieren. Diese Entscheidung fällt erst noch.

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