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Digitalisierung

09.10.2017

Hackathron: 25 Stunden programmieren

Die Sieger: Maximilian Backenstos, Svenja Seip und Niel Wagensommer alias „Tricycle“ – auf dem Foto zusammen mit dem Schirmherrn Tarek Mashhour (links) und dem stellvertretenden Schirmherrn Jürgen Holderried (rechts).
Bild: Dittenhofer

Der Wettbewerb sorgt für Start-up-Flair bei Audi – und für viele Lösungsansätze bei Fertigungsproblemen

Vom 4. bis 6. Oktober hat sich im Audi Forum Ingolstadt alles rund um „Big Data“, „Machine Learning“, Algorithmen und Datenvisualisierung gedreht. Rund 80 Programmierer-Talente aus aller Welt entwickelten anhand echter Datensätze aus der Audi-Produktion Softwarelösungen für die Fabrik der Zukunft. Am Ende gab es auch einen Sieger unter den 19 Teams, die zu dem 25-stündigen Programmier-Marathon angetreten waren.

Das Team „Tricycle“ gewann den Programmierwettbewerb. Die Studenten aus Karlsruhe und München überzeugten die Jury mit ihrer Idee zum Thema „Fehlerzuordnung im Karosseriebau“. Sie entwickelten ein lineares Modell, mit dem sich schon frühzeitig potenzielle Fehler der Karosseriemaße voraussagen lassen. Anhand dieses Systems ist bereits an kleineren Werteabweichungen feststellbar, wo später Fehler entstehen könnten und wie sich diese vorab vermeiden lassen.

Verschiedene Audi-Abteilungen aus Presswerk, Karosseriebau, Montage und Logistik hatten für den Hackathron reale Datensätze zur Verfügung gestellt. Die Programmiergenies feilten in Gruppen aus drei bis fünf Teilnehmern mit ihrem Know-how aus IT, Mathematik oder Kommunikationsdesign an digitalen Lösungen für die vorgegebenen Problemstellungen.

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Wie wertvoll diese Lösungen für Audi sind, zeigen die Resultate des ersten Hackathrons im vergangenen Jahr. Rund zwei Drittel der damaligen Ergebnisse treibt der Automobilbauer momentan voran und integriert die Lösungsansätze mit den Teams in die Produktion. Vielversprechendes ist dabei, das mit den Hackathron-Teilnehmern in der Fertigung umgesetzt wird.

Die rund 80 Programmier-Spezialisten kamen aus Ländern wie Indien, Ägypten oder Israel. Und natürlich aus Deutschland. Auch ein Team der TH Ingolstadt war vertreten. Die drei bestplatzierten Teams dürfen an einer Audi-Driving-Experience teilnehmen.

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