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Ehekirchen

02.09.2018

Hochzeitsfest-Auktion: Fundsachen vom Flughafen

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2 Bilder
Philipp und Klara Schneemeier freuen sich über die Tasche für die Mama – und über die Puppe, die es obendrein gab.
Bild: Silke Federsel

Von der Sonnenbrille bis zum verschlossenen Koffer – bei der Fundsachenversteigerung gab es wieder Schnäppchen und Überraschungen zu ersteigern.

Die Hände schnellen in die Höhe und die Stimme von Josef Mittermeier überschlägt sich fast: In rasendem Tempo zählt der Auktionator die Gebote auf, bis es schließlich heißt: „Zum ersten, zum zweiten... verkauft!“ Die Fundsachenversteigerung der Flughafen München GmbH beim Hochzeitsfest in Ehekirchen war auch dieses Mal wieder ein Erlebnis für alle, die im Zelt Platz genommen hatten. Etwa 1300 Besucher, so schätzt Josef Rankl, der Leiter des Fundbüros des Flughafens, waren zu der Versteigerung am Samstagnachmittag gekommen.

Mehrmals im Jahr führen er und seine Kollegen Veranstaltungen wie diese durch und auch auf dem Hochzeitsfest war man schon mehrfach zu Gast. „Es ist heuer wieder ein sehr buntes Publikum“, sagt Rankl. Profis sitzen neben Amateuren, viele bieten mit, andere lassen sich einfach nur unterhalten. „Es ist schön zu sehen, dass die Leute Spaß haben, es wird viel gelacht.“

Auktionator Josef Mittermeier brachte vom Parfüm bis zum Schmuck alles an, was auf dem Münchener Flughafen vergessen oder ausrangiert wurde.

Beim Ehekirchener Hochzeitsfest wurden Fundsachen versteigert

Dazu trug natürlich auch die lustige Moderation Mittermeiers bei, der oft einen flotten Spruch für die Besucher parat hatte. Als etwa eine Frau voreilig die Hand hob, noch bevor Mittermeier das Startgebot für ein Kosmetikköfferchen verlesen konnte, witzelte er: „Sie heben ja schon die Hand, vielleicht fange ich ja bei 200 Euro an.“ Viele wertvolle Gegenstände, darunter Smartphones, Tablets oder Schmuck, wurden an diesem Tag ebenso ersteigert, wie verschiedene Themenpakete, die der Flughafen zusammengestellt hatte und bei denen man zumindest ungefähr wusste, was einen erwartet. Mehrere Sonnenbrillen wechselten genauso schnell den Besitzer wie ein Themenkoffer mit FC-Bayern-Fanartikeln. Hauptattraktion waren aber natürlich die Überraschungskoffer und -pakete, für die man mitunter tiefer in die Tasche greifen musste. 260 Euro zahlte etwa Philipp Schubert aus München für so einen Koffer. Er besucht öfter Versteigerungen und hat schon einige Überraschungskoffer ergattert, die er aber nicht vor Ort, sondern in Ruhe zuhause öffnet. „Da war schon alles Mögliche dabei – von Weinflaschen bis hin zu Handys oder anderen Elektroartikeln“, erzählt er.

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Auktion auf dem Hochzeitsfest: Eine rosa Tasche für die Frau

Einige Überraschungsartikel bekam auch Philipp Schneemeier aus Neuburg zu einer rosa Tasche hinzu, die er für seine Frau ersteigert hatte. Ein Bild, eine Bluse, ein Parfüm, ein Buch und auch eine Puppe waren darin. Die wurde gleich freudestrahlend von seiner zweijährigen Tochter Klara ins Herz geschlossen. Somit hatte sich der Auktionsbesuch auch für sie gelohnt.

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