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P-Seminar

18.05.2019

Hühner gackern auf dem Pausenhof

Casper Wacker (links) freut sich über die Geschenke, die ihm von den Schülern für seine Hilfe am Projekt überreicht werden.
Bild: Niklas Golling

Seit Neuestem steht am Descartes-Gymnasium ein Hühnerstall. Was beim Bau für Probleme sorgte

„Eier! Wir brauchen Eier!“, forderte einst Oliver Kahn von seinen Spielern. Diesen Gedankengang – aber natürlich in einem anderen Zusammenhang – hatte auch das Descartes-Gymnasium. Denn seit Neuestem bewohnen fünf Hühner das „Gallinarium“, den Schulhühnerstall, der in diesem Jahr im Garten des Studienseminars errichtet wurde. Im Laufe des Schuljahres durften sich 15 Schüler an die Arbeit machen, um in einem Projekt mit der St. Franziskus-Schule im Rahmen des P-Seminars ein Heim für die Hühner zu konstruieren.

Ganz problemlos verlief dabei nicht alles: „Wir wollten auch an einigen Samstagen weiter am Hühnerstall arbeiten, mussten aber ein paar Termine aufgrund des schlechten Wetters absagen“, erzählt Bernhard Schnepf, der das Projekt betreut. Insgesamt zeigt er sich aber sehr zufrieden: „Ich bin total begeistert, was am Ende daraus geworden ist“, freut er sich.

Ganz alleine konnten die Gymnasiasten das Projekt nicht stemmen. Sie bekamen Hilfe von Casper Wacker, der sich am Aufbau der Konstruktion beteiligte sowie Alfred Hornung und Anton Haberer vom Studienseminar Neuburg, die unter anderem für die Beschaffung der Materialien verantwortlich waren. Damit der Stall schließlich auch bewohnt wird, bekamen die Schüler von Hühnerzüchter Klaus Jung fünf Hühner.

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Auch Schülerin Laura Schütze, die am Projekt beteiligt war, zeigt sich glücklich mit dem Endergebnis: „Als wir am Montag noch mal an den Feinheiten gearbeitet haben, fiel einem erst so richtig auf, wie toll das Ganze geworden ist.“

Auch wenn das Projekt mittlerweile beendet ist, wird es laut Bernhard Schnepf auch weiterhin von Nutzen für die Schule sein: „Man kann den Schülern gut zeigen, wie viel Arbeit in einem Bio-Bauernhof steckt. Daher sind auch die Preise für solche Produkte im Verkauf höher. Heutzutage wird meiner Meinung nach zu wenig Wert auf Ernährung gelegt“, findet er.

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