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Neuburg/Donau

15.11.2019

Im internen Kreis zum Neuburger OB-Kandidaten nominiert

Zieht für die Wähler Initiative Neuburg Donau als OB-Kandidat in den Kommunalwahlkampf: Frank Thonig.
Foto: Helge Heinemann

Plus Wähler Initiative Neuburg Donau (WIND) schickt Frank Thonig ins Rennen. Warum die neu gegründete Wählergruppe die Nominierung nicht öffentlich durchgeführt hat.

Ganz bewusst ohne Öffentlichkeit führte die neu gegründete Wähler Initiative Neuburg Donau, kurz WIND, am Donnerstagabend im Gasthaus Pfafflinger die Nominierung ihres OB-Kandidaten für die Kommunalwahlen am 15. März durch. Frank Thonig erhielt dabei „100 Prozent Zustimmung“, wie es einer Pressemitteilung am Tag nach der Aufstellungsversammlung zu entnehmen ist. Damit ging WIND einen völlig anderen Weg als die etablierten Parteien, die bei der Kür ihres Kandidaten für das politisch höchste Amt in Neuburg ganz bewusst die Öffentlichkeit suchen.

Wie Thonig gegenüber der Neuburger Rundschau erklärte, habe WIND vor kurzem die Bescheinigung bekommen, in der bestätigt wird, dass es sich um eine organisierte Wählergruppe handelt. „Damit mussten wir nicht mehr öffentlich zur Versammlung einladen“, sagt der 57-Jährige. Diese Vorgehensweise möge vielleicht anders sein, als man es gewohnt sei, „aber deshalb muss es doch nicht schlechter sein“. Bewusst habe sich WIND, die derzeit 14 Mitglieder zählt, für diesen durchaus legitimen Weg entschieden, „weil es im Anschluss an die Nominierung noch wichtige Dinge zu besprechen galt“. „Ich finde, an unserem Vorgehen gibt es nichts zu tadeln“, meint Thonig.

Jetzt freut sich Frank Thonig als OB-Kandidat auf den Wahlkampf in Neuburg

Gleich am Morgen nach der Versammlung sei die Presse über die Nominierung informiert worden. „Ab dem Zeitpunkt ist meine Nominierung öffentlich gemacht worden und ab jetzt trete ich auch überall offiziell als OB-Kandidat auf“, verdeutlicht er. Auf den Wahlkampf, ist der Pressemitteilung zu entnehmen, freue er sich jedenfalls.

In seiner Bewerbungsrede am Donnerstagabend umriss Thonig auch seine Ziele. Viele Themen, so heißt es in der Mitteilung weiter, seien alt, aber nicht gelöst. Dazu gehörten die Verkehrsproblematik beziehungsweise, die Frage, wie Mobilität aus Auto, Fahrrad, ÖPNV und Fußgängerbereiche zukünftig anders verteilt werden. Dazu gehöre auch eine lebendige soziale Innenstadt mit seinem Zentrum Schrannenplatz sowie genügend bezahlbarer Wohnraum und eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik, in der Neuburg auch in einem voraussichtlichen Strukturwandel erfolgreich bleibe. Und das neue Thema Universitätsstadt, ist in der Mitteilung zu lesen, benötige dringend einen umfassenden Entwicklungsplan, damit nicht nur neues Leben in die Stadt komme, sondern auch alle Bürger Neuburgs positiv darüber denken würden. Bei der Klima- und Umweltpolitik müsse die Stadt als Vorbild mit ihren Liegenschaften voranschreiten und das Wissen im Sachgebiet Umwelt und Agenda 21 der Stadt solle zukünftig besser genutzt werden.

WIND plant die Aufstellung ihrer Stadtratsliste für Dezember

„Ich kandidiere als Oberbürgermeister, weil Neuburg meine Heimat geworden ist, weil ich Menschen mag, mich gerne für die Anliegen von Menschen einsetze und gerne Verantwortung übernehme. Die zukünftigen Herausforderungen für Neuburg müssen wir rechtzeitig erkennen und die Chancen daraus nutzen. Dazu brauchen wir mehr Weitblick“, lässt Thonig in der Pressemitteilung wissen. Die Aufstellung für die Stadtratsliste erfolge im Dezember.

„Bitte geben Sie uns noch etwas Zeit; als junge politische Gruppierung suchen wir noch Bürger, die sich für Neuburg engagieren wollen“, schließt Thonig die Pressemitteilung.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar "Vergebene Chance für Frank Thonig" von Manfred Rinke

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