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Ingolstadt
20.08.2020

Tödlicher Unfall mit 230 Stundenkilometern: 23-Jähriger vor Gericht

Ein 22-Jähriger starb auf der A9 bei Ingolstadt, als ein Fahrer - offenbar viel zu schnell - mit seinem getunten Auto auf den Audi des Mannes aus dem Kreis Eichstätt auffuhr. Der Unfallfahrer muss sich jetzt wegen Totschlags vor dem Landgericht verantworten.
Foto: Heinz Reiß

Im Oktober starb ein junger Autofahrer bei einem Unfall auf der A9. Ein 23-Jähriger, der offenbar viel zu schnell unterwegs war, muss sich wegen Totschlags vor Gericht verantworten.

Sie alle sind ganz in schwarz gekleidet. Der Vater, die Mutter, die Schwester. Auf ihren T-Shirts ist ein Foto zu sehen, ein junger Mann, darunter sein Spitzname. Es ist der Sohn und Bruder. Er ist bei einem Unfall im Oktober vergangenen Jahres auf der Autobahn bei Ingolstadt ums Leben gekommen. Weil ein Gleichaltriger in einer 100er-Zone mit einem auf 560 PS getunten Auto viel zu schnell – „mit mindestens 232 km/h“ – auf dessen Audi aufgefahren ist, ihn regelrecht von der Straße gerammt hat. Davon geht jedenfalls die Staatsanwaltschaft aus und hat den heute 23-Jährigen aus dem Kreis Pfaffenhofen, der nur leicht verletzt wurde, wegen Totschlags angeklagt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.08.2020

Bei einem allgemeinen Tempolimit von 130 km/h dürfte ein BMW M4 bis auf wenige Ausnahmen im Grunde überflüssig sein. Aber so lange die CSU mauert aus Angst, dass zu wenig teure Autos gekauft werden, wird sich nichts ändern. Junge leichtsinnige Fahrer wird es immer geben, aber seltener mit diesem hohen Tempo. Alleine damit könnte es sicherer auf den Straßen werden, ganz abgesehen von weniger schädlichen Emissionen. Ob hier der bayerische MP den richtigen Durchblick hat, denn auch der Klimawandel drängt zu einer besseren Lösung?

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24.08.2020

Bei psychologischer Untauglichkeit und absoluter Unfähigkeit ein Kraftfahrzeug sicher zu führen (bei 130 km/h nehme ich das mal so an) hilft auch eine schwarze Zahl auf weißem Blech mit rotem Ring drum rum nichts.

Das Problem ist nicht das Tempo, sondern das man kurz nach dem Führerschein in Fahrzeugen mit oberen 3 Stelligen PS zahlen sitzt.
Es muss massiv und konsequent gegen die Tuning- und Raserszene vorgegangen werden, die auch in Augsburg permanent present ist. (Schauen Sie mal am Wochenende nachts an der Aral-Tankstelle neben IKEA vorbei, Sie werden sich in einem Fast & Furious Film wieder sehen.

Von da aus liefert man sich permanent rennen, z.B. entlang der b17. Und wahrend ich diesen Kommentar schriebe (ich wohne neben der B17) höre ich immer wieder Fahrzeuge die mit laut aufheulendem Motor mit Vollgas durchziehen. Und das bei Tempo 60.
Ich bin mir sicher eine Tempokontrolle würde hier massive Überschreitungen feststellen.
Leider kontrolliert die Polizei nachts sehr selten. Es ist offenbar lukrativer tagsüber zu messen, wo im Sekundentakt Fahrer mit 5-10 km/h zu schnell ins netzt gehen, als ein paar einzelne, die nachts 50-100 km/h zu schnell fahren.

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20.08.2020

Auch das Tempolimit hat nichts gebracht, sogar vielleicht noch verschlimmert, weil niemand rechnet mit einem Auto, das von hinten mit 230 kommen kann in einem Abschnitt wo nur 100 erlaubt ist. Wer mit einer Waffe (M4) rücksichtslos fährt, soll auch härter bestraft werden.

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20.08.2020

Wir heben die50 innerorts auf. Dann muss jeder damit rechnen, dass einer mit 140 um Diskurse kommt. Unsere Straßen werden dann viel sicherer. Oder Mord wird legal. Dann muss jeder damit rechnen umgebracht zu werden und sich entsprechend vorzubereiten. Was für eine tolle Logik.

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20.08.2020

Es geht einfach darum, dass die Fahrer bei Tempo 100 machen andere Sachen als sich auf das Fahren zu konzentrieren. Wie z.B. essen, trinken, rauchen oder mit Handy am Ohr zu telefonieren. Und wie oft schaut man in Spiegel was von hinten kommt und wie schnell, garn nicht.

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20.08.2020

@Waldemar M.
Wenn 100 kmh vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit ist, dann muss ich nicht damit rechnen,dass einer
mit 230 kmh von hinten kommt.

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20.08.2020

Weil alle die 100 fahren was anderes wie auf den Verkehr achten?! Des ist eine Unterstellung wie alle die 200 fahren kompensieren sexuelle Unzulänglichkeiten.
Es kommt auf den Fahrer an. Zudem ist bei 200 volle Konzentration notwendig. Die maximal wenige Minuten aufrechterhalten werden kann. Schon das Hören von Nachrichten kann ablenken. Mal einen Fahrsicherheitstraining machen. Dann maschinen wie konzentriert siesind.

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20.08.2020

Wie kann ein Verteidiger von einem unglücklichen Unfall sprechen, wenn der Fahrer 130 zu schnell fuhr ?

So sind diese irren Fahrer nicht einzubremsen.

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