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Tradition

13.11.2019

Jägermeister inspiriert Dippel zu einer Predigt

Die Gewinner des diesjährigen Hubertuspokals: (von links) Jonas Bauch, Wettkampfleiter Sebastian Hauber, Gewinner Manfred Egen und Schützenmeister Klaus Hutter.
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Die Gewinner des diesjährigen Hubertuspokals: (von links) Jonas Bauch, Wettkampfleiter Sebastian Hauber, Gewinner Manfred Egen und Schützenmeister Klaus Hutter.

Burgheimer Schützenfreunde und Straßer Winterlust-Schützen ehren ihren Schutzpatron

Der Gedenktag des heiligen Hubertus steht fest verankert im Terminplan der Burgheimer Schützen. Auch in diesem Jahr gedachten die Schützenfreunde 1870 Burgheim gemeinsam mit ihrem Patenverein, den Winterlust-Schützen aus Straß, dem Patron der Jäger und Schützen mit einer Hubertusmesse und ihrer Hubertusfeier.

Pünktlich startete der Fackelzug der Burgheimer Schützen Richtung Pfarrkirche, um dort die Hubertusmesse mit den Neuburger Jagdhornbläsern zu feiern. Den Gottesdienst zelebrierten Dekan Pfarrer Werner Dippel mit Kaplan John Edosomwan. In der Befürchtung, dass wie im vergangenen Jahr die Schützen keine Strecke zusammenbekommen, hatte Dekan Dippel den Schützen in seiner Predigt eine Flasche Jägermeister als Zielwasser mitgebracht. Dabei ging es ihm aber nicht um den Inhalt, sondern um den Spruch, der auf dem Etikett der Schnapsflasche zu lesen ist: „Das ist des Jägers Ehrenschild, dass er beschützt und hegt sein Wild, weidmännisch jagt, wie sich’s gehört, den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.“ Im weiteren Verlauf seiner Predigt zeigte Dekan Dippel auf, dass dieser zutiefst christliche Spruch das Ansinnen der Jäger und Schützen belegt.

Nach der Messe wurde auf dem Friedhof die Strecke, in diesem Jahr ein Reh, von den Jagdhornbläsern weidmännisch verblasen. Nach dem Rückmarsch gab es im Schützenheim das traditionelle Wildessen und der Hubertuspokal wurde ausgeschossen. In diesem Jahr war es erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem jeder Gast je einen Schuss mit dem Luftgewehr und der Luftpistole abgeben durfte. Am Ende kam in diesem Jahr niemand an dem Straßer Fähnrich Manfred Egen vorbei, der es auf insgesamt 17 Ringe brachte. Platz 2 belegten der Burgheimer Jungschütze Jonas Bauch und der Schützenmeister aus Straß, Klaus Hutter, mit jeweils 16 Ringen.

Am Ende des offiziellen Teils saßen die Schützen noch lange zusammen und stimmten sich auf ihr gemeinsames Fest, das 150. Gründungsfest der Schützenfreunde an Pfingsten 2020, ein.

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