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Infrastruktur in Neuburg

06.08.2020

Jetzt kommen die Sommerbaustellen in Neuburg

Die Donauquerung bei Bergheim wird für einige Zeit unterbrochen. Vom 17. bis 30. August lässt Betreiber Uniper ein weiteres Wehrfeld der Staustufe sanieren und das Straßenbauamt erneuert die Fahrbahn der Spange. Im Hintergrund sind die Ortschaften Bergheim und Irgertsheim zu sehen.
Bild: Winfried Rein

Plus Die Stadt Neuburg asphaltiert seit Donnerstag die Grünauer Straße, das Straßenbauamt sperrt die Bergheimer Spange. Die Sanierung der Ingolstädter Straße ist indes auf 2021 verschoben

Die Ingolstädter Straße sollte jetzt eigentlich blockiert sein, doch die Stadt hat die 400.000 Euro teure Sanierung auf nächstes Jahr verschoben. Wer glaubt, dass die üblichen Sommerbaustellen heuer ohne Sperrungen auskommen, irrt sich leider: Seit Donnerstag sperrt das Tiefbauamt die Grünauer Straße in Höhe Ruhrstraße, Anfang September passiert das gleiche vor der Grundschule am Englischen Garten und im Oktober steht der Kreisverkehrbau am Sehensander Weg an.

Zu diesen städtischen Tiefbauprojekten kommt ein staatliches, das es in sich hat: Das Straßenbauamt Ingolstadt erneuert in der zweiten Augusthälfte die Fahrbahn der Bergheimer Spange. Die Verbindung zwischen Zeller Kreuzung (Bundesstraße B16), Audi-Kreisel, Kreisel Grünauer Straße, Staustufe und Gemeinde Bergheim/Irgertsheim ist dann blockiert. Die Fachbehörde nutzt die Zeit der Brückensperrung von Montag, 17. August, bis Sonntag, 30. August, wenn Kraftwerksbetreiber Uniper die Wehrfeldsanierung fortsetzt.

Straßensanierung nördlich und südlich der Donaubrücke an der Staustufe bei Bergheim

Allein der Kostenumfang von rund 700.000 Euro zeigt die Dimension der Straßensanierung. Sie setzt nördlich und südlich der Donaubrücke an der Staustufe an und konzentriert sich dann auf den Abschnitt zwischen der B16 und dem Audi-Zentrum. Hier sei die Oberfläche der Staatsstraße 2043 besonders verschlissen.

Von Grünau nach Neuburg kommt man bereits jetzt nicht mehr weiter. Die Stadt lässt die Kreuzung der Grünauer Straße mit der Ruhrstraße von der Firma Richard Schulz neu asphaltieren und auch die Nebenwege richten. „Dazu muss die Grünauer Straße komplett gesperrt werden“, bedauert Christoph Gastl vom Tiefbauamt. Mit einer Bauzeit etwa bis kommenden Dienstag ist zu rechnen, im schlechtesten Fall noch länger. Die Umleitung läuft seit Donnerstagmorgen über Heinrichsheim. Auslöser sind eigentlich die Stadtwerke, die in Grünau ihr Nahwärmenetz erweitern und ausbauen.

Geh- und Radwege stehen bei Sanierung und Neubau im Mittelpunkt

Es folgt am 17. August entlang der Augsburger Straße die Geh- und Radwegsanierung vom Schlegl-Verkaufsstand bis zur Bahnunterführung. Den großen „Befreiungsschlag“ zum Radwegbau in Feldkirchen (stadtauswärts) gibt es erst 2021 nach der Verlegung einer neuen Hauptleitung für Trinkwasser. Die Münchener Straße erhält auf der Südseite vom Autohaus Praunsmändtl bis zur Ortsgrenze einen verbesserten Geh- und Radweg. Am 2./3. September peilt Christoph Gastl eine Nachtbaustelle - ähnlich wie bei der Donaubrücke - für die Kreuzung Grünauer/Theo-Lauber-Straße an. Der sensible Bereich vor Kindergarten und Schule wird asphaltiert, die Bordsteine sind bereits gesetzt.

Die neue Stichstraße zwischen Bahnhof, Smurfit Kappa, Knauf und Sehensander Weg soll auch Schwerverkehr aufnehmen und den Bereich vor der künftigen Paul-Winter-Realschule entlasten. Ab Anfang Oktober soll der Kreisverkehr an der Einmündung gebaut werden.

Bis dahin dürfte auch der neue Radweg im Stadtgraben befahrbar sein. Die Strecke mit einer aufwendigen Rampe wird zum Schulbeginn am 8. September noch nicht ganz fertig sein.

2021 steht der dringend notwendige Neubau der Gerhart-Hauptmann- und Adalbert-Stifter-Straße an. Die Nahwärme hat dieses Quartier am Donauwörther Berg jetzt erreicht, „der überfällige Straßenbau müsste bald folgen“, hofft Ingenieur Christoph Gastl. Die Stadtpolitiker haben das teure Projekt aus dem laufenden Haushalt herausgenommen, um Gelder einzusparen.

400.000 Euro soll auch die Erneuerung der Ingolstädter Straße kosten, der Auftrag ist bereits an die Firma Richard Schulz vergeben. Der Bauhof hat die Vorarbeiten an den Bordsteinen aus Kapazitätsgründen nicht geschafft. Jetzt soll im Frühjahr kompakt gearbeitet werden, möglicherweise als Nachtbaustelle.

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