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Karlshuld
01.09.2021

Karlshulder besuchen Partnergemeinde in Serbien

Die kleine Delegation des Karlshulder Partnerschaftsvereins: (von links) Benno Baur, Anton Krammer, Karl-Heinz Wendel und Manfred Müller.

Nach fast zweijähriger Pause machte sich eine kleine Delegation wieder nach Beška auf. Welches Programm die Mösler dort erwartete.

Es war nur eine kleine Delegation, die sich heuer aus Karlshuld in die serbische Partnergemeinde Beška aufmachte, um den Kontakt aufrecht zu erhalten. „Der erste Besuch nach 20 Monaten war enorm wichtig für die Vertiefung unserer Partnerschaft“, bilanziert Reiseleiter Karl-Heinz Wendel, der im Karlshulder Partnerschaftsverein als Partnerschaftsbeauftragter Beška fungiert. Es sei ein wichtiges Zeichen für beide Seiten gewesen, trotz der Coronakrise nicht in Vergessenheit geraten zu sein. „Für uns vier war es wieder beeindruckend, welch tiefe Freude die Beskaer über diese Partnerschaft empfinden“, erzählt er, „und sie zeigen es mit ihrer unübertrefflichen Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die immer wieder sprachlos macht“.

Mit Wendel waren der frühere 2. Bürgermeister Benno Baur, Anton Krammer und Manfred Müller als stellvertretender Reiseleiter für fünf Tage nach Serbien gereist. Im Gepäck hatten sie neben Spielsachen für den Kindergarten wieder Schultaschen, die für Erstklässler aus bedürftigen Familien gesammelt worden waren.

Neben bewegenden persönlichen Begegnungen und gemeinsamem Essen gab es ein umfangreiches Programm für die Gäste aus dem Donaumoos, beginnend mit einem Empfang im Rathaus Indjia, wo die Verwaltung der Gesamtgemeinde sitzt, zu der auch Beška mit seinen rund 6000 Einwohnern gehört. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuelle Lage, sowohl was Corona angeht, als auch die Wirtschaftssituation. Da die pandemische Lage Anfang August relativ entspannt war, soll das Beškafest am ersten September-Wochenende doch stattfinden, erfuhren die Karlshulder und wurden herzlich eingeladen.

Weitere Neuigkeiten waren zum einen der neue Bahnhof für Beška und mehr als 1500 neue Arbeitsplätze bei der japanischen Firma Mitsubishi, die sich auf einem Areal vor den Toren Indjias ansiedelt. „Die Vertreter Indjias versicherten uns, dass sie die nun mehr als zehn Jahre andauernde kommunale Partnerschaft für etwas sehr Gutes halten und diese auch weiterhin großzügig unterstützen werden“, nahm Wendel aus dem Rathaus mit.

Die Karlshulder besuchten mit den Gastgebern aus Beska das neu errichtete Keltendorf, ein Freilichtmuseum bei Indjia.

Am nächsten Tag tauschten sich die Karlshulder beim offiziellen Meeting im Rathaus in Beška mit Ortsbürgermeister Novica Temunovic, Schulleiterin Nada Sepa, stellvertretender Kindergartenleiterin Radoslava Vojnović, Gemeinderäten, Präsident Dušan Stojšic vom Partnerschaftsverein „Stara Beška“ und Partnerschaftsbeauftragtem Duško Lupurovic über die Entwicklungen in ihren Orten aus. Allen überreichte Wendel die Jubiläumsmedaille zur zehnjährigen Partnerschaft.

Eine Weinprobe auf einem Weingut, eine Schifffahrt auf der Donau, Besuche in der orthodoxen Kirche, auf dem Beškaer Friedhof und im neu errichteten Kelten-Freilichtmuseum bei Indjia bildeten das kulturelle Programm.

Schließlich luden die Karlshulder die Exponate für die Ausstellung der Beškaer Künstlerin Danica Jovanovic, die im Oktober im Haus im Moos eröffnet wird, in ihren Kleinbus und machten sich auf die Heimfahrt.

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