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Karlshuld
09.06.2021

Wasserstoffproduktion in Karlshuld: 750.000 Euro für ein Startprojekt

Karlshuld will mit Hilfe von Solarenergie eine grüne Wasserstoffproduktion aufbauen. Jetzt gibt es 750.000 Euro Förderung für ein Startprojekt.
Foto: Jens Büttner, dpa (Symbol)

Gute Nachricht für die geplante Wasserstoffproduktion in Karlshuld: Es fließen 750.000 Euro Förderung für ein Startprojekt.

Seine Kollegen im Haushaltsausschuss in Berlin konnte Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl von der Karlshulder Vision überzeugen, mit Hilfe von Solarenergie eine grüne Wasserstoffproduktion aufzubauen (lesen Sie hier mehr dazu). Das Ergebnis: Eine Förderung von 750.000 Euro für ein Startprojekt. Er selbst hält die Karlshulder Idee für „sehr zukunftsweisend“. Es könnte „ein Leuchtturmprojekt für die gesamte Region werden“, meint Brandl.

Wasserstoff aus Karlshuld: 750.000 Euro für Startprojekt

Beim Startprojekt geht es konkret um einen „Photovoltaik-Schulgarten“. Auf einer Freifläche von rund zwei Hektar soll eine Photovoltaikanlage entstehen, die den Schulkomplex mit Strom versorgt. Zusätzlich soll über einen Elektrolyseur Wasserstoff als modernes Speichermedium erzeugt werden. Damit kann mindestens die Schule klimaneutral mit Energie versorgt werden. Der entstandene Naturraum im Freiflächen-Photovoltaikfeld soll mit einer kleinen „Beobachtungsplattform“ ergänzt werden. Schulklassen können Unterricht in der Natur erhalten und die angesiedelte Tierwelt beobachten.

Zuschuss von 50.000 Euro für das Haus im Moos in Kleinhohenried

Die Gemeinde und die weiteren Beteiligten können mit dem kleineren Projekt Erfahrung mit der Technologie sammeln, die sie dann in das große Vorhaben einbringen können. Wie das Projekt konkret aussieht, soll Bürgermeister Michael Lederer am kommenden Mittwoch, 16. Juni, erklären, wenn Reinhard Brandl ihm den Beschluss des Haushaltsausschusses überreicht.

Danach darf sich auch noch Museumsleiter Friedrich Koch für das Haus im Moos in Kleinhohenried über einen Zuschuss von 50.000 Euro aus dem Soforthilfeprogramm des Bundes für landwirtschaftliche Museen freuen. (nr)

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