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Tötungsversuch

14.07.2010

Kirschenklau: Opfer außer Lebensgefahr

Tatort: Eine Kirschenplantage in Manching.
Bild: Heinz Reiss

Bisher fehlt von den brutalen Schlägern in der Kirschbaum-Plantage jede Spur. Immerhin: Das 51-jährige Opfer ist außer Lebensgefahr. Von Harald Jung

Der in der Nacht zum Montag auf seiner Obstbaum-Plantage vermutlich von drei Kirschendieben halb tot geschlagene Landwirt ist außer Lebensgefahr. Die Kripo Ingolstadt hat allerdings noch keine heiße Spur zu den Tätern.

Der 51-Jährige wurde von drei Männern brutal verprügelt, die sich gegen Mitternacht in der Plantage aufhielten und vermutlich Kirschen klauten (wir haben ausführlich berichtet). Einer der Täter schlug den Mann mehrmals mit einem Gegenstand auf den Kopf und fügte ihm einen offenen Schädelbruch zu. Trotzdem konnte sich der Schwerverletzte mit dem Fahrrad heim zu seinem Anwesen schleppen. Seine Lebensgefährtin fuhr ihn dann ins Klinikum. Laut Kriposprecher Günter Beck liegt das Opfer zwar noch auf der Intensivstation, ist aber über den Berg. Er sei zwar noch nicht vernehmungsfähig, wolle aber trotzdem schon nach Hause. "Der muss eine ziemlich robuste Natur haben", konstatierte der Polizeisprecher am Dienstag.

Die Kripo hat neun Hinweise zu dem Fall bekommen. Sie sind aber alle mehr oder weniger wertlos. Auf dem Gelände fand man auch keine Tatwaffe mit Haaren oder Blut dran. Ebenso wenig wurden Behälter gefunden, die zum Abtransport von Kirschen geeignet wären. Entweder hatten die drei Männer noch Zeit und Nerven für einen geordneten Rückzug oder aber es waren gar keine Kirschen-Diebe. Von Harald Jung

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