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17.02.2015

Klimaziele und Energiewende in Gefahr

Eva Bulling-Schröter sprach in Rennertshofen

Die Ablehnung der Süd-Ost-Trasse und die Gefahr für die Klimaziele und die Energiewende waren Hauptinhalte eines Gesprächs der Bürgerinitiativen Donau-Lech mit Eva Bulling-Schröter, Mitglied des deutschen Bundestages und energiepolitische Sprecherin der Linken, in Rennertshofen.

Vertreten waren neben den Mitgliedern der Bürgerinitiativen aus Burgheim, Neuburg-Nord, Oberhausen, Nordendorf und Rennertshofen, auch Bürgermeister Georg Hirschbeck und die örtlichen Gemeinderäte sowie Josef Loderer und Dr. Bernd Weber vom Energiebündel in Eichstätt. Bulling-Schröter stellte die Notwendigkeit von fünf Trassen für Bayern generell in Frage. Sie befürchtet, dass mit diesen Trassen die Kohleverstromung weiter gefördert werde und die geplante Reduzierung des CO2 -Ausstosses in Gefahr sei. Notwendig sei ihrer Meinung nach nicht nur der Ausstieg aus der Atom-, sondern auch aus der Kohlestromenergie.

Josef Loderer und Dr. Bernd Weber zeigten sich mit den Ergebnissen des Energiedialogs zufrieden. Die Gleichstromtrassen seien für die Versorgungssicherheit nicht notwendig, stattdessen müssten jetzt dezentrale Speicherlösungen und Lastmanagementsysteme zum Einsatz gebracht werden, um die Versorgungssicherheit mit regenerativen Energien sicherzustellen. Für das Gelingen der Energiewende sei nicht der Abtransport von überschüssigem Strom sinnvoll, vielmehr müsse der Überschussstrom zum Füllen der „Stromtäler“ genutzt werden.

Kritisch für das Gelingen der Energiewende sahen die Teilnehmer auch die neu eingeführte Ausschreibungspflicht für Solar-Freiflächen – damit würden Bürgerprojekte unmöglich. (nr)

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