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20.11.2020

Kniffliger Bebauungsplan in Treidelheim

Schwieriges Gelände

Wenn der eine Nachbar einen Meter aufschütten darf, um das abfallende Gelände auszugleichen, und der daneben liegende Nachbar eineinhalb Meter abgraben darf, entsteht dann eine zweieinhalb Meter hohe Mauer an der Grundstücksgrenze? Rein rechnerisch schon. Und genau das sollte auf dem „Bergfeld“ in Treidelheim verhindert werden. Als knifflig erwies sich der Bebauungsplan in dem Rennertshofener Ortsteil.

Mit dem Planungsbüro steckte der Gemeinderat den rechtlichen Rahmen für die künftigen Bauherren ab. Und da das Gelände am östlichen Ortsrand ein starkes Gefälle aufweist, müssen Geländemodellierungen möglich sein, sollen aber auch nicht ausarten. Zudem sollten die Häuser vom Fuße des Hanges aus gesehen nicht zu wuchtig wirken. Den Wohnraum allerdings wollten einige Gemeinderäte auch nicht einschränken. Die Gebäude dürfen mit zwei Vollgeschossen plus Untergeschoß gebaut werden. Außerdem beschloss der Gemeinderat, dass ein 3-D-Modell des Neubaugebietes erstellt wird, damit Bauherrn und Planer von Beginn an die Möglichkeit haben, sich mit den Geländebegebenheiten auseinanderzusetzen. Der geänderte Bebauungsplan wird dann noch einmal ausgelegt.

Der Rennertshofener Gemeinderat beschloss eine Plakatierungsverordnung, nach der das Anbringen von Plakaten auf öffentlichem Grund und vor allem auch auf den Anschlagstafeln in allen Ortsteilen bei der Verwaltung beantragt werden muss. Bisher gab es hierzu in der Marktgemeinde keine Richtlinien. Häufig waren die Anschlagstafeln zugekleistert mit oft mehreren gleichen Plakaten. Nun müssen Plakate grundsätzlich genehmigt werden. Zu einem Ereignis darf nur noch eines aufgehängt werden. Diskussionsbedarf bestand über die Frage, ob örtliche Vereine von der Gebühr befreit werden. Dem wurde zugestimmt, alle anderen zahlen eine Gebühr von 50 Euro je Antrag. (mad)

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