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Königsmoos

23.06.2020

Kriegerdenkmäler und Kirche werden saniert

Nur noch in Teilen lesbar sind die Namen am Kriegerdenkmal in Klingsmoos. Mit Renovierungsarbeiten wird nun Abhilfe geschaffen.
Bild: Ute De Pascale

Plus Die Gemeinderäte haben beschlossen, mehrere Tausend Euro in die Hand zu nehmen, um die Gedenkstätten zu erneuern – auch wenn nicht alle förderfähig sind.

Auch wenn für die beiden Untermaxfelder Kriegerdenkmäler keine Förderungen zu erwarten sind – saniert werden sie dennoch, ebenso wie die drei förderfähigen Gedenkstätten in Klingsmoos und Ludwigsmoos. Das beschlossen die Königsmooser Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Montag.

„Leider sind nicht alle fünf Kriegerdenkmäler über die Dorferneuerung förderfähig“, bedauerte Bürgermeister Heinrich Seißler (FW), sondern nur jene drei, die eine räumliche Nähe zur Dorferneuerung Klingsmoos nachweisen. Voraussichtlich 7500 Euro an Kosten fallen für die Kriegerdenkmäler in Ludwigsmoos (evangelische und katholische Kirche) und Klingsmoos (katholische Kirche) an. 65 Prozent, also 4900 Euro, sind von der Ländlichen Entwicklung Oberbayern an Fördergelder zu erwarten. „Den Rest muss die Gemeinde übernehmen“, sagte Seißler. Einer entsprechenden Vereinbarung mit der Teilnehmergemeinschaft Klingsmoos stimmten die Gemeinderäte zu. Anders stellt sich die Sachlage bezüglich der Kriegerdenkmäler in Untermaxfeld (evangelischer Friedhof sowie Pfalzstraße) dar. Finanzielle Beihilfen gibt es für sie nicht. Dennoch sprach sich Heinrich Seißler auch für deren Erneuerung aus: „Mein Wunsch wäre, diese auch ohne Förderung zu sanieren“ – wozu ihm die Gemeinderäte dann auch mit einstimmigem Votum den Rücken stärkten. Explizit geht es um eine Tafel am evangelischen Friedhof in Untermaxfeld, für die etwa 2800 Euro veranschlagt sind, sowie um das einzige gemeindliche Kriegerdenkmal in Untermaxfeld, bei dem sich die Kosten auf rund 8800 Euro belaufen dürften.

Auch die Kirche in Untermaxfeld soll saniert werden

Auch die Kirchenstiftung Sankt Joseph Untermaxfeld hat Sanierungsbedarf angemeldet. Ihrem Zuschussantrag folgten die Königsmooser Gemeinderäte ebenfalls. Im Innenraum der Pfarrkirche sind sowohl Reinigung als auch Wiederanstrich der Seitenwände geplant. 27.500 Euro dürften die Arbeiten in etwa kosten. Zuschüsse von der Diözese Augsburg gibt es nicht. Die Gemeinde übernimmt zehn Prozent der Gesamtkosten, also circa 2.750 Euro.

Treu blieben die Königsmooser Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung auch ihrer üblichen Praxis, jedem Verein, der Jugendarbeit betreibt und einem Dachverband angehört, finanziell unter die Arme zu greifen. Neben einem Sockelbetrag in Höhe von 100 Euro gibt es für jeden Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren 15 Euro. Insgesamt 12.285 Euro werden somit ausgezahlt. Vereine, die sich nachträglich melden, erhalten die Förderung ebenfalls.

Und auch Stefan Fäustlin (FW) hatte in der Gemeinderatssitzung am Montag die jüngeren Königsmooser im Blick: „Wir müssen etwas für unsere Jugendlichen tun, ein Angebot schaffen“, sagte er. Allzu aufwendig müsse das gar nicht sein, wenigstens „ein Dach über dem Kopf, wo sie sich treffen können“ sollte doch möglich sein. Er sei für gute Vorschläge immer offen, versicherte Heinrich Seißler und plädierte nicht zuletzt auch an die Jugendreferenten Philipp Klink und Alexander Edler, sich zunächst einmal zwei grundlegende Gedanken zu machen: „Was und wo?“

Außerdem haben sich die Gemeinderäte am Montagabend mit folgenden Themen beschäftigt:

Für die beiden Baugebiete Kirchfeld und Bürgermeister-Bitterwolf-Straße fassten die Königsmooser Gemeinderäte nach Auslegung sowie Beteiligung der Träger öffentlicher Belange in ihrer jüngsten Sitzung die Satzungsbeschlüsse. Geplant ist – so die Witterung mitspielt –, bis Ende des Jahres die Erschließung fertig zu bekommen und im Frühjahr mit den Veräußerungen zu beginnen.

Gemeinderat Königsmoos bewilligt Wohngebäude

Um zwei Wohngebäude in zweiter Reihe zuzulassen, hatten sich die Gemeinderäte in einer früheren Sitzung dafür ausgesprochen, die Überplanung eines Grundstücks in der Neuburger Straße in Stengelheim mitzutragen. Nun beschlossen sie die Aufstellung der Einbeziehungssatzung „Neuburger Straße Mitte“ und billigten den vorgelegten Entwurf. Gleiches gilt bezüglich der Einbeziehungssatzung „Erlengraben Ost“, wo ebenfalls in zweiter Reihe ein Wohnhaus errichtet werden soll. Für zwei Grundstücke in zweiter Reihe an der Ingolstädter Straße trägt der Gemeinderat die baurechtliche Überplanung gleichermaßen mit. Hier sollen zwei Doppelhäuser mit Garagen entstehen. Weil sich die Grundstücke im sogenannten Außenbereich befinden, sind zur Schaffung von Baurecht Bebauungsplan beziehungsweise Einbeziehungssatzung nötig.

Keinerlei Einwände hatten die Königsmooser Räte gegen die von der Gemeinde Ehekirchen geplante Erweiterung des Baugebiets „Schützenstraße“ in Schainbach um zwei Bauparzellen.

Den Katholischen Dorfhelferinnen und Betriebshelfern einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro zu gewähren, hatte Bürgermeister Heinrich Seißler auf seine eigene Kappe genommen. Mit einem Schreiben bedankten sich die Helfer nun.

Bezüglich der Geschwindigkeit des Verkehrs in der Kehrhofstraße wird in Kürze ein Ortstermin mit der Polizei anberaumt.

Zur verstärkten Warnung der Verkehrsteilnehmer soll bei der Ausfahrt aus dem Neubaugebiet Aretinstraße am Übergang zum Gehweg ein einseitiger weißer Haltestreifen angebracht werden.


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