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10.07.2010

"Kunst ist kein nice to have"

Die "kunstmesse ingolstadt '10" hat eröffnet. Foto: Elke Böcker
Bild: Elke Böcker

Ingolstadt Kunst ist "kein nice to have" in guten Zeiten, sondern Teil unserer Kultur, auch unserer sozialen Kultur." Das erklärte Sozialministerin Christine Haderthauer bei der Eröffnung der ersten Ingolstädter Künstlerproduzentenmesse.

Die ist noch bis Sonntag geöffnet. 70 Künstler zeigen Arbeiten, regionale Museen, die Uni Eichstätt und zwei Berufsverbände aus Öster-reich und Brandenburg erweitern die Ausstellung.

Die Vielfalt der Region erleben

Hier könne man die Vielfalt der regionalen Kunst einmal auf ganz andere Weise erleben, so die Ministerin. Kunst sei Teil des gesellschaftlichen Miteinanders und trage zur Lebensqualität des Freistaates bei, der bei einen Kulturhaushalt von 0,5 Milliarden einen Kulturfond von immerhin elf Millionen zur Verfügung stelle. Daraus wurde auch die Kunstmesse unterstützt.

"Kunst ist kein nice to have"

Dieser wohlwollenden Begrüßung konnte sich Oberbürgermeister Dr. Alfred Lehmann nur anschließen, der auf die in Ingolstadt enge Verbindung zwischen Kunst, Universität und Industrie hinwies. Es sei wichtig, das kulturelle Profil zu schärfen und gemeinsame Projekte, wie mit den Künstlern der Region, zu fördern. Besonders interessant erscheint ihm mit dem "Donauraum" die Ansiedelung einer Kunstmesse mitten in Europa.

Dagmar Hummel, Vorsitzenden des BBK Obb. Nord und Ingolstadt, des kleinsten Berufsverbandes Bildender Künstler, der die Messe federführend ausgerichtet hat, sieht in der "kunstmesse ingolstadt´10" einen "Marktplatz für Kunst", möchte damit Interessenten für die Künstler multiplizieren. Das Anliegen des BBK, der die Messe gemeinsam mit der Stadt veranstaltet, ist es, eine über die Region hinaus bedeutsame Veranstaltung mit wirtschaftlichem und touristischem Potential ins Leben zu rufen und auch, die, im Lauf der Jahre eingeschlafenen, Galerietage zu ersetzen.

Der Marktplatz der Kunst ist heute von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr für die Öffentlichkeit erlebbar. Trotz aller Sommerhitze lohnt sich der Weg in den Klenzepark.

40 Maler und 30 Bildhauer

Im Exerzierhaus geben 40 Maler einen Einblick in ihr Schaffen, in der Reithalle zeigen 30 Bildhauer, Objektkünstler und Goldschmiede ihre Arbeiten. Die Vielfalt und hohe Qualität zeugt vom Kulturreichtum der Donauregion, aber auch der Sorgfalt der Veranstalter, die für ein reiches Rahmenprogramm gesorgt haben.

www.kunstmesse-ingolstadt.de

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