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03.05.2021

Lange Wartezeiten im Impfzentrum

Krankenhaus erklärt und entschuldigt sich

Wer am Donnerstag einen Termin für eine Impfung im Zentrum in Schrobenhausen-Mühlried hatte, musste viel Zeit mitbringen. Grund für die ungewöhnlich lange Wartezeit war das Zusammenkommen mehrerer Faktoren. Denn ausgerechnet an einem Tag, an dem besonders viele Impfungen anstanden, fielen kurzfristig zwei Impfteams aus.

Über 500 Zweitimpfungen waren für diesen Donnerstag terminiert. Durch die unterschiedlichen Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung je nach Hersteller fielen sowohl Zweittermine für AstraZeneca-Impfstoff als auch für Moderna auf jenen Vormittag. Für das Koordinationsteam sind solche Überschneidungen eine logistische Herausforderung, denn um sicherzustellen, dass alle Menschen den richtigen Impfstoff erhalten, wird normalerweise pro Tag nur Impfstoff eines Herstellers verabreicht.

Weil die große Menge an Impfstoff zügig an die Bürger vergeben werden muss, wurden zusätzlich zu den drei Impfstraßen des Zentrums noch zwei zusätzliche Impfteams eingeplant. Diese fielen aber kurzfristig aus. Die drei vorhandenen Impfteams taten ihr Bestes, um den Verlust wettzumachen; eine lange Wartezeit ließ sich aber dennoch für viele Menschen nicht verhindern. Der Betreiber des Impfzentrums, das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen, entschuldigt sich deshalb bei den Betroffenen.

„Wir möchten den Landkreisbürgern natürlich immer ermöglichen, möglichst schnell und unkompliziert zu ihrer Impfung zu kommen. Dass an einem Tag mit über 500 Impfungen auch noch zwei Impfteams ausfallen, ist ein Zusammenkommen unglücklicher Umstände, das eine noch effizientere Planung fordert“, erklärt Dr. Holger Koch. Es tue allen sehr leid, wenn Menschen, die am Donnerstag ihre wichtige Zweitimpfung erhalten haben, eine negative Erfahrung im Impfzentrum machen mussten. „Wir nehmen diese Erfahrung als Ansporn, künftig solchen Situationen entgegenzuwirken“, verspricht der Geschäftsführer der Klinik. (nr)

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