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Schiene

15.11.2016

Mehr Komfort und mehr Züge

Deutlich mehr Komfort und Steckdosen an jedem Sitzplatz haben die neuen Doppelstockwagen.
Bild: DB Regio

Bald setzt die Bahn auf der Strecke zwischen München und Nürnberg die neuen Doppelstockwagen ein

Laut Bahn sind 102 neue Doppelstockwagen bis 2018 im Anrollen. Und die DB Regio Bayern fährt dann auch mehr Züge zwischen München, Ingolstadt, Treuchtlingen und Nürnberg.

Der Fahrplan für das Jahr 2017 bringt den Reisenden in den Regionalzügen zwischen München, Ingolstadt, Treuchtlingen und Nürnberg neue Wagen mit mehr Komfort und ein dichteres Zug-Angebot. DB Regio Bayern und die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahnverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, stellten nun einige Verbesserungen vor.

Der Regionalexpress zwischen Ingolstadt und München wird künftig Montag bis Freitag stündlich fahren. Bislang war das nur im Berufsverkehr der Fall. An den größeren Stationen ergeben sich für die Fahrgäste zusammen mit dem Müchen-Nürnberg-Express dann sogar halbstündliche Verbindungen auf dieser Strecke. Zwischen Treuchtlingen und Nürnberg wird Montag bis Freitag der bestehende Halbstundentakt nachmittags und im Berufsverkehr in die Vormittagsstunden sowie in den abendlichen Berufsverkehr ausgeweitet. Wenn bis Anfang 2018 alle Züge komplett mit den neuen Wagen im Einsatz sind, bietet die DB Regio nach eigenen Angaben dann knapp 20 Prozent mehr Sitzplätze an. Barrierefreier Zugang, Videoüberwachung, Kinderspielecke und große Mehrzweckabteile mit bis zu 80 Fahrradplätzen je Zug werden in den Neufahrzeugen für deutlich mehr Komfort sorgen.

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„Wir investieren nach den Vorgaben der BEG sehr viel in die neue Zugflotte. Es dürfte eines der größten Fahrzeugbeschaffungsprogramme seit vielen Jahren sein. Im Herzen Bayerns verbindet unser München-Nürnberg-Express die beiden großen Städte im Freistaat künftig mit deutlich mehr Komfort mit ihrem Umland“, sagt Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern.

Auch auf der Strecke über Kinding und Allersberg wird DB Regio Bayern neue Doppelstockzüge einsetzen. Allerdings erst Ende 2018, nachdem der Zughersteller Skodas zwei Jahre Lieferverzögerung hat. „Wir fahren mit den Intercity-Wagen wie gewohnt weiter. Für die Fahrgäste ändert sich dadurch nichts“, so Hansrüdiger Fritz. (nr)

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