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Neuburg
03.01.2017

Weg vom Diktatorischen

Rainer Zack ist Gemeindevorsteher im Ehrenamt. Er arbeitet hauptberuflich bei Audi. Seit 15 Jahren ist er Pastor der Neuapostolischen Kirche in Neuburg und hofft, dass die Kirchenbänke in Zukunft wieder etwas voller werden.
Foto: Gloria Geißler

Die Neuapostolische Kirche wurde mit der Zeit vielen Gläubigen zu streng, zu diktatorisch, zu konservativ. Der Mitgliederschwund soll mit Aufgeschlossenheit gebremst werden.

Von außen mutet die Kirche riesig an. Lang steckt sich das Gebäude von der Rohrenfelder Straße nach hinten. Die Front ziert ein großes Kreuz, hinter dem symbolisch die Sonne aufgeht. Wer eintritt, den empfängt der Charme der 60er Jahre und überraschenderweise kein Kirchenraum, sondern eine große Garderobe. Bis auf das Zimmer des Pastors und einen Gemeinschaftsraum mit Tischen und Stühlen ist im Erdgeschoss nicht mehr viel. Das Wesentliche findet sich im ersten Stock. Der Raum, in dem die Gottesdienste stattfinden, ist groß. Zu groß für die 165 Mitglieder zählende Gemeinde der Neuapostolischen Kirche in Neuburg. „Zu Hochzeiten waren es weit über 300“, berichtet Pastor Rainer Zack. „Da war die Kirche voll.“ Heute seien es sonntags im Schnitt 60 Gottesdienstbesucher.

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