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Weichering

30.06.2020

Neuer Gehweg in Weichering

Bordsteinkante, Bordstein, Fußweg
Bild: Adobe Stock

Plus Wie das neue Baugebiet an das Dorf angeschlossen wird, welche Namen die Straßen dort bekommen werden und warum ein Brunnen für Ärger hätte sorgen können.

Lebten in grauer Vorzeit die Römer, Kelten oder vielleicht die Merowinger auf dem Gebiet des heutigen Weichering? Wenn ja, dann werden die Straßen im neuen Baugebiet in Lichtenau wohl entsprechende Namen tragen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Am Montagabend waren die Ratsmitglieder erneut auf der Suche nach passenden Straßennamen, konnte sich aber final nur für einen entscheiden: „Am Unterfeld“ soll ein Straßenzug heißen. Die beiden anderen Bereiche sollen einen Bezug zu den Funden haben, die die Archäologen im Boden entdeckt haben. „Römerstraße“ oder „Münzweg“ könnten beispielsweise solche Namen sein. Eine Entscheidung wurde vertagt, weil die Archäologen ihre Fundstücke noch nicht abschließend untersucht haben.

Die beiden künftigen Straßen im neuen Baugebiet in Weichering stehen dagegen schon fest. „Bürgermeister-Schmid-Straße“ und „Flurweg“ sollen sie heißen.

In Weichering müssen alle Hausnummern gleich sein

Egal, in welche Straße die neuen Hausbesitzer ziehen werden – sie alle müssen einheitliche Hausnummernschilder verwenden. Blauer Hintergrund, große Zahl, darunter der Straßenname – so müssen in der Gemeinde Weichering alle Hausnummerschilder aussehen. Selbst die Stelle, an der die Schilder angebracht werden müssen, ist in einer Satzung geregelt. Und so soll es auch bleiben, hat der Gemeinderat beschlossen. Nur eine kleine Änderung wird es geben: Bislang hat die Gemeinde die Schilder besorgt, künftig sollen das die Hausbesitzer selbst tun. Die Bezugsquelle muss bei der Gemeindeverwaltung erfragt werden.

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Wenn einst in Weichering die neuen Häuser stehen und auch die Hausnummerschilder richtig montiert worden sind, dann müssen sich die Bewohner des Baugebiets „Weingasse“ auch keine Sorge um unangenehme Geräusche machen, die von der Pumpe des Beregnungsbrunnens ausgehen, der auf dem Gelände steht. Ein Gutachten hat nämlich ergeben, dass die Motorengeräusche der Pumpe auf den unmittelbar angrenzenden Grundstücken noch zu hören sind.

Baugebiet „Weingasse“ in Weichering wird an das Dorf angebunden

Deswegen hat der Gemeinderat entschieden, dass den Brunnen künftig nur noch die Feuerwehr zur Löschwasserversorgung nutzen wird. Um in trockenen Zeiten die Felder bewässern zu können, soll ein neuer Brunnen südlich des Baugebiets gebohrt werden, der keine hörbaren Auswirkungen auf die Anwohner hat.

Diskutiert wurde in der Gemeinderatssitzung am Montag auch die Anbindung des neuen Baugebiets an das Dorf. Unstrittig war, dass der bestehende Gehweg an der Neuburger Straße/Ecke Kochheimer Straße bis zum Wohngebiet fortgeführt werden soll. Die Frage war nur, auf welcher Straßenseite? Friedrich Höche hätte einen Gehweg gerne auf der rechten Fahrbahnseite (in Richtung Maxweiler) gesehen, weil dieser dann im Bereich „Am Wasserwerk“ hätte weitergeführt werden können. Schon lange fordert der Arzt, der seine Praxis in dieser Straße hat, dort einen Gehweg.

Die Pläne des Ingenieurbüros sehen jedoch vor, dass links der Fahrbahn (in Richtung Maxweiler) ein Weg entsteht, der auf derselben Straßenseite dann auch an den bestehenden Gehweg andockt. Auf Höhe der Arztpraxis soll ein Fußgängerüberweg entstehen, damit Spaziergänger und Radfahrer sicher über die Straße kommen. Diese Variante wurde schließlich auch mit Ausnahme der Stimme von Friedrich Höche beschlossen.

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