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Medizin

13.11.2019

Neues Angebot für Schmerzpatienten

Im Klinikum Ingolstadt gibt es einen neuen Fachbereich, in dem Betroffene stationär aufgenommen werden

Andauernde Schmerzen schränken die Lebensqualität von Menschen erheblich ein. Um Betroffenen besser zu helfen, können Schmerzpatienten zur Behandlung ab Mitte November stationär im Klinikum aufgenommen werden. Den neuen Fachbereich leitet der erfahrene Schmerzmediziner Andreas Mayr. Das teilt das Klinikum Ingolstadt mit. Bevor er an die Schanz wechselte, war Mayr Leiter der Abteilung für Schmerzmedizin an der berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Ludwigshafen.

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Eine ambulante Schmerztherapie hat nicht angeschlagen, und auch anderweitige Therapiemaßnahmen haben nicht die erhoffte Schmerzlinderung für die Patientin oder den Patienten gebracht. Zum Teil sind die Betroffenen von Schmerzmedikamenten abhängig, sie leiden an psychischen Begleiterkrankungen und ihr Alltag ist nur sehr schwer zu bewältigen.

In dieser Situation erhalten diese Patienten im Klinikum Ingolstadt ein erweitertes Versorgungsangebot in Form einer stationären Schmerztherapie. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen chronische Rücken-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kopf- und Gesichtsschmerzen oder Schmerzen nach Nervenverletzungen.

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Die Patienten werden zwei bis drei Wochen stationär im Klinikum aufgenommen. Dort behandelt sie ein multiprofessionelles und spezialisiertes Team aus Ärzten, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegefachkräften. „Die Krankheitsgeschichte von Schmerzpatienten ist in aller Regel hochkomplex. Daher arbeiten wir im Klinikum mit den Experten aus den unterschiedlichen Fachbereichen zusammen“, erklärt Andreas Mayr, dessen Fachbereich zur Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin (Leitung PD Dr. Nowak-Machen) gehört.

„Mit der stationären Schmerztherapie will das Klinikum Ingolstadt seinen Beitrag dazu leisten, Patientinnen und Patienten mit chronifizierten Schmerzen optimal und vor Ort versorgen zu können. Wir freuen uns, dass wir mit Dr. Andreas Mayr einen ausgewiesenen Spezialisten gewinnen konnten,“ erklärt der ärztliche Direktor des Klinikums, Dr. Andreas Tiete, schränkt aber ein: „Eine ambulante schmerzmedizinische Versorgung bieten wir nicht an.“

Um im Klinikum stationär versorgt werden zu können, sind bestimmte Voraussetzungen notwendig, die die Betroffenen mit ihrem behandelnden Arzt besprechen müssen, um dann mit einer Einweisung hier aufgenommen werden zu können. Das Ziel sei es laut Mayr, Schmerzpatienten von der Behandlung in der Arztpraxis über die stationäre Behandlung im Klinikum bis zur Nachversorgung reibungslos zu betreuen.

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