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Umwelt

27.11.2019

PFC-Belastung: Sanierung in Manching steht bevor

Im Landratsamt Pfaffenhofen fand der 7. Runde Tisch statt. Über was dort informiert wurde

Am Flugplatz Manching soll schon bald mit der Sanierung der PFC-Belastungen begonnen werden. Das ist das Ergebnis von Gesprächen, die am Dienstag stattgefunden haben. Wie das Landratsamt Pfaffenhofen mitteilte, wurde bei diesem Runden Tisch über die laufenden Untersuchungen der Bereiche Ernte-, Fisch-, Grund- und Oberflächenwassermonitoring sowie von Acker- und Gartenflächen informiert.

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Das 2018 begonnene Monitoring für Fisch- und Erntegut wird bis 2020 fortgeführt, war der Tenor. Das Konzept für die Untersuchungen des Grund- und Oberflächenwassers wird voraussichtlich Ende Januar vorgelegt. In begründeten Einzelfällen würde die Bundeswehr auch Untersuchungen von Acker- und Gartenflächen durchführen.

Die Endfassung zur Weiterführung der Planung einer vorgezogenen Sanierungsmaßnahme für das Pilotprojekt „Alte Feuerwache“ (Pump-and-Treat-Anlage) liegt dem Landratsamt Pfaffenhofen aktuell zur Genehmigung vor. Mit dem Bau des ersten Entnahmebrunnens als Maßnahme zur Abstromsicherung könnte im März 2020 begonnen werden, sobald die erforderlichen (unter anderem wasserrechtlichen) Genehmigungen des Landratsamtes vorliegen.

PFC-Belastung: Sanierung in Manching steht bevor

Genehmigungsprozesse oder auch EuGH-Urteile, also die Bindung der öffentlichen Verwaltung an Recht und Gesetz, beeinflussen Verfahrensschritte, die vielseitig auch außerhalb der Zuständigkeit der Bundeswehr und der am Runden Tisch Beteiligen liegen.

Zudem wird die Variantenuntersuchung für die drei Hotspots („Alte Feuerwache“, „Landebahn Süd“ und „Feuerlöschübungsbecken“) mit der Untersuchung der zwölf Kontaminationsverdachtsflächen weiter vorangetrieben und soll zeitnah im Paket zusammen beauftragt werden.

Der Runde Tisch wurde vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Er soll dazu dienen, auf kurzem Wege und im direkten Gespräch Maßnahmen gegen die weitere Belastung und die Ausbreitung der PFC-Kontamination zu erarbeiten sowie deren Umsetzung zu initiieren und zu begleiten.

Die Runde besteht aus Vertretern der Kommunalbehörden, Bundes-, Landes-, und Kommunalpolitikern, des BMVg, der Bundeswehr, der Bayerischen Bauverwaltung und der Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz. (nr)

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