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Reparaturcafe: Dank den Ehrenamtlichen

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Kommentar Von Manfred Rinke
14.04.2019

Im Kleinen für das große Ganze wirken. Dieses Umweltangebot bieten ehrenamtliche Helfer im Neuburger Reparaturcafe an.

Vieles fängt im Kleinen an, um im Großen wirken zu können. Deshalb sind alle ehrlich gemeinten Initiativen, die für den Umwelt- und Klimaschutz ergriffen werden, nicht nur zu begrüßen, sondern auch zu unterstützen. Das gilt für die Nutzung erneuerbarer Energien genauso wie für den Artenschutz, für den die Regierung im Freistaat gerade erst einen kräftigen Anschub von den Bürgern Bayerns erhalten hat. Auch eine Aktion wie das Reparaturcafé ist ein kleines Rädchen im großen Ganzen, da dieses letztlich immer nur aus einzelnen, kleinen Mosaiksteinchen besteht.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Dies aus vielerlei Gründen, aber auch deshalb, weil wir uns mitunter selbst oft nicht zu helfen wissen. Und für den, der es sich leisten kann, ist es schlichtweg bequemer, Sachen, die kaputt gegangen sind oder nicht mehr funktionieren, zu entsorgen, als sich darum zu kümmern, dass sie gerichtet werden.

Dabei müsste man in Neuburg bei vielen Dingen gar nicht selbst zum Werkzeug greifen. Denn dafür hat die Stabsstelle Umweltschutz und Agenda 21 vor einiger Zeit das Reparaturcafé ins Leben gerufen. Ehrenamtliche nehmen sich dort Zeit, um Besuchern zu zeigen, wie sie sich künftig selbst helfen und damit als positiven Nebeneffekt gleichzeitig auch etwas für den Umweltschutz leisten können. Ein Dank gilt den Ehrenamtlichen, die für ihr Engagement hoffentlich mit viel Arbeit „belohnt“ werden.

Lesen Sie dazu auch den Artikel von Manfred Rinke "Reparaturcafe gegen die Wegwerfgesellschaft"

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