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Theater

21.02.2013

Rosinas letzter Wille

Gute Laune versprühen die Marienheimer Theaterspieler: (von links, unten) Heike Saibel, Elli Schleißheimer, (mittlere Reihe) Waldemar Saibel, Daniela Götz, Regina Rußwurm, Tatjana Munninger, Jutta Giebl und Spielleiterin Doris Müller. Aus dem Fenster gucken Rudi Andexinger (links) und Harald Müller.
Bild: Xaver Habermeier

Die Akteure des Schützenheims Marienheim bereiten einen humorvollen Dreiakter vor. Premiere ist am 8. März

Marienheim Reizende Frauen, die eingefleischten Junggesellen schöne Augen machen, Männer, die tagelang nichts tun außer Kartenspielen, Dorfquerelen und schließlich die Erbschaft einer Millionärswitwe: Im Dreiakter „Rosinas letzter Wille“ bringen die Laienschauspieler des Schützenvereins Marienheim sämtliche Kuriositäten mit Sprachwitz und Spielfreude facettenreich auf die Bretter. Derzeit wird emsig geprobt – der erste Vorhang hebt sich dann am Freitag, 8. März.

Zehnköpfiges Ensemble

Seit Dezember vergangenen Jahres arbeiten Spielleiterin Doris Müller und ihr zehnköpfiges Ensemble daran, ihrem Publikum an zwei Wochenenden unterhaltsame Theaterabende bereiten zu können. Heuer wählte Müller, die bei den Aufführungen zugleich als Souffleuse fungiert, ein heiteres Stück aus der Feder des Autors Manfred Bogner aus. „Rosinas letzter Wille“ – so der Titel – ist eine besonders amüsante Geschichte und „garantiert ein Hammer“, sagt die Spielleiterin.

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Was heuer zusätzlich Zuschauer anlocken soll, ist das ausgeprägte Lokalkolorit, der sich in Dialogen und Handlung wiederfinden wird. Denn die Geschichte, die in einer gemütlichen rustikalen Stube angesiedelt ist, spielt sich im Nachbarstadtteil Zell ab. Neben dem Gastwirt zu Zell und dem Bäcker wird auch der Zeller Weiher mit einbezogen.

Doris Müller gibt einen kurzen Einblick zum Inhalt: Drei eingefleischte Junggesellen sind seit ihrer Schulzeit befreundet und begeisterte Kartenspieler. Eine weitere Gemeinsamkeit war ihre frühere Zuneigung zu Rosina. Doch die charmante Dame konnte sich seinerzeit für keinen der drei Männer entscheiden.

Jahrzehnte später kündigt die Magd eines Tages den Besuch einer Notarin und deren Sekretärs an. Grund ist eine Testamentseröffnung, nämlich die Verkündung von Rosinas letztem Willen. Dieser mündet in einem einwöchigen Kartenturnier, aus dem der Sieger als Erbe hervorgehen wird. Zudem quartieren sich noch drei hübsche Frauen aus der Stadt im dörflichen Gasthof ein. Die sollen den Junggesellen den Kopf verdrehen. Ob das gelingt und zu welchem Zweck, das wird noch nicht verraten. Auch nicht, wer am Ende erbt.

Info Das Marienheimer Theater spielt „Rosinas letzter Wille“ am 8. und 10. März sowie am 15., 16. und 17. März. Freitag und Samstag ist um 20 Uhr der Beginn, sonntags um 19 Uhr. Einlass und Abendkasse ist jeweils 90 Minuten vor Beginn. Der Kartenvorverkauf ist täglich von 18 bis 21 Uhr bei Harald Müller, telefonisch unter 0176/ 66654575.

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